Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) stellt Unternehmen vor neue Anforderungen an Verpackungsdaten, Konformitätsbewertungen und Dokumentation. Erfahren Sie, wie SAP Responsible Design and Production (SAP RDP) die PPWR-Umsetzung unterstützt – von der Verwaltung der Verpackungsdaten über EU-Konformitätserklärungen bis zur Integration mit SAP S/4HANA.
Die EU-Verpackungsverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR) stellt Unternehmen vor neue Anforderungen an Verpackungsdesign, Recyclingfähigkeit und regulatorische Nachweise. Seit dem 12. August 2026 gelten erste Vorschriften; weitere Anforderungen folgen schrittweise bis 2030 und darüber hinaus. Für Hersteller und andere betroffene Unternehmen bedeutet das: Verpackungsdaten müssen vollständig, nachvollziehbar und für Konformitätsbewertungen verfügbar sein.
SAP Responsible Design and Production (SAP RDP) unterstützt die zentrale Verwaltung von Verpackungsinformationen, die Bewertung regulatorischer Anforderungen und die Erstellung von EU-Konformitätserklärungen.
Dieser Leitfaden zeigt, welche PPWR-Pflichten gelten, welche Daten benötigt werden und wie Unternehmen SAP RDP mit SAP S/4HANA integrieren können.
PPWR 2026–2030: Welche Anforderungen gelten für Unternehmen?
Die EU-Verpackungsverordnung (EU) 2025/40 schafft einheitliche Anforderungen für Verpackungen und Verpackungsabfälle innerhalb der Europäischen Union. Ziel ist es, Verpackungsabfälle zu reduzieren, die Recyclingfähigkeit zu verbessern und die Kreislaufwirtschaft zu fördern.
Welche Unternehmen und Verpackungen sind betroffen?
Die PPWR betrifft grundsätzlich Verpackungen aus sämtlichen Materialien, die in der EU in Verkehr gebracht werden – darunter Verkaufs-, Um- und Transportverpackungen.
Je nach Rolle gelten unterschiedliche Pflichten für Hersteller, Importeure, Händler und weitere Wirtschaftsakteure. Besonders relevant sind die Anforderungen an Verpackungsgestaltung, Materialzusammensetzung, technische Dokumentation und Konformitätsbewertung.
Welche PPWR-Pflichten gelten 2026, 2028 und 2030?
Die wichtigsten Meilensteine im Überblick:
| Zeitraum | Zentrale Anforderungen |
|---|---|
| Ab 12. August 2026 | Allgemeiner Anwendungsbeginn der PPWR, darunter Beschränkungen bestimmter PFAS in Lebensmittelkontaktverpackungen sowie relevante Konformitäts- und Dokumentationspflichten. |
| Ab 2028 | Harmonisierte Verpackungskennzeichnung, wobei der konkrete Beginn von den vorgesehenen Durchführungsrechtsakten abhängt. |
| Ab 2030 | Weitergehende Vorgaben zur Recyclingfähigkeit, zum Rezyklatanteil bestimmter Kunststoffverpackungen und zur Verpackungsminimierung – abhängig von den jeweiligen gesetzlichen Fristen. |
In Deutschland gilt seit dem 12. August 2026 zusätzlich das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG), das das bisherige Verpackungsgesetz (VerpackG) abgelöst hat.
Für Unternehmen entsteht daraus eine zentrale Herausforderung: Sie müssen relevante Verpackungsdaten, Lieferantennachweise und Verantwortlichkeiten rechtzeitig zusammenführen, um die jeweils geltenden PPWR-Anforderungen nachweisen zu können.
Welche Verpackungsdaten werden für die PPWR benötigt?
Für die Umsetzung der EU-Verpackungsverordnung benötigen Unternehmen zuverlässige Informationen über ihre Verpackungen – von der Materialzusammensetzung bis zu relevanten Konformitätsnachweisen. Diese Daten bilden die Grundlage für regulatorische Bewertungen, die technische Dokumentation und die Weiterentwicklung des Verpackungsportfolios.
Materialien, Gewichte und Verpackungszusammensetzung
Eine Verpackung besteht häufig aus mehreren Komponenten: beispielsweise einer Kunststoffflasche, einem Verschluss und einem Etikett. Für eine nachvollziehbare Bewertung müssen diese Bestandteile einzeln beschrieben und einer Verpackungszusammensetzung zugeordnet werden.
Wichtige Daten sind Materialart, Gewicht, Menge, Verpackungsebene und Produktzuordnung. Auch die Unterscheidung zwischen Verkaufs-, Um- und Transportverpackungen ist relevant.
Recyclingfähigkeit, Rezyklatanteile und Materialnachweise
Je nach Verpackungsart und geltender Vorschrift werden zusätzliche Informationen benötigt. Dazu gehören Angaben zur Recyclingfähigkeit, zum Rezyklatanteil und zur Einhaltung bestimmter Stoffgrenzwerte.
Lieferantenerklärungen, Prüfberichte und Materialspezifikationen liefern die erforderlichen Nachweise. Dabei müssen Unternehmen zwischen dokumentierten Materialeigenschaften und einer tatsächlich durchgeführten Konformitätsbewertung unterscheiden.
Wo liegen Verpackungsdaten in SAP-Systemen?
In vielen Unternehmen sind Verpackungsdaten auf mehrere Systeme verteilt. Produkt- und Materialstammdaten liegen häufig in SAP S/4HANA, Verpackungsspezifikationen in PLM-Systemen und Materialnachweise bei Lieferanten.
PPWR-Datenmatrix: Welche Informationen werden benötigt?
| Datenbereich | Typische Datenquelle | Verwendung für PPWR |
|---|---|---|
| Verpackungszusammensetzung | Stücklisten, SAP PLM | Zuordnung von Verpackungskomponenten |
| Materialien und Gewichte | Materialstamm, Verpackungsspezifikation | Materialbewertung und Dokumentation |
| Rezyklatanteile | Lieferantennachweise, Materialspezifikation | Prüfung relevanter Rezyklatvorgaben |
| Stoffkonformität | Prüfberichte, Lieferantenerklärungen | Nachweis geltender Stoffgrenzwerte |
| Produktzuordnung | SAP S/4HANA | Verbindung zwischen Produkt und Verpackung |
| Konformitätsstatus | SAP RDP, validierte Nachweise | Konformitätsbewertung und Dokumentation |
Nicht jedes Datenfeld ist für jede Verpackung gesetzlich vorgeschrieben. Der tatsächliche Umfang hängt von der Verpackungsart, der jeweiligen Anforderung und dem Anwendungszeitpunkt ab.
Wie unterstützt SAP Responsible Design and Production die PPWR-Umsetzung?
SAP Responsible Design and Production (SAP RDP) unterstützt Unternehmen dabei, Verpackungsdaten zentral auszuwerten, regulatorische Anforderungen zu berücksichtigen und PPWR-relevante Konformitätsprozesse digital abzubilden. Die Lösung verbindet Informationen aus verschiedenen Quellsystemen und macht sie für Bewertungen, Berichte und Entscheidungen zur Verpackungsgestaltung nutzbar.
Verpackungsdaten zentral verwalten
SAP RDP arbeitet mit Verpackungselementen und Verpackungszusammensetzungen. Unternehmen können Materialien, Gewichte, Verpackungsebenen und Produktzuordnungen strukturiert abbilden.
Über unterstützte Integrationsschnittstellen lassen sich Daten aus SAP S/4HANA und weiteren Systemen übernehmen. Integrierte Prüfmechanismen helfen, fehlende oder widersprüchliche Informationen zu identifizieren.
Verpackungskonformität bewerten
SAP RDP unterstützt die Bewertung von Verpackungszusammensetzungen anhand hinterlegter Compliance-Anforderungen. Für PPWR-relevante Prozesse können Konformitätsstatus und zugehörige Informationen dokumentiert werden.
Darüber hinaus unterstützt die Lösung die Erstellung von EU-Konformitätserklärungen (Declarations of Conformity, DoC) auf Grundlage der verfügbaren und geprüften Daten.
Die Software ersetzt jedoch weder erforderliche Materialprüfungen noch die rechtliche Verantwortung des Herstellers für die Konformität seiner Verpackungen.
Verpackungsdesign und regulatorische Kosten optimieren
Neben der Konformitätsbewertung unterstützt SAP RDP die Analyse unterschiedlicher Verpackungsvarianten.
Unternehmen können beispielsweise untersuchen, wie sich Änderungen bei Materialarten, Gewichten oder Verpackungszusammensetzungen auf EPR-Gebühren auswirken. Für Recyclingfähigkeitsbewertungen lassen sich unterstützte externe Bewertungsverfahren integrieren.
Damit verbindet SAP RDP PPWR-Compliance, Verpackungsdatenmanagement und Kostenoptimierung in einer gemeinsamen Datenbasis.
PPWR-Anforderungen mit SAP RDP umsetzen
Unsere SAP-Experten unterstützen Sie bei der Bewertung Ihrer Verpackungsdaten, regulatorischen Anforderungen und technischen Voraussetzungen – von der ersten Analyse bis zur Implementierung.
PPWR-Konformitätserklärung mit SAP RDP erstellen: So funktioniert der Prozess
Die EU-Konformitätserklärung (Declaration of Conformity, DoC) ist ein zentraler Nachweis für die Einhaltung der EU-Verpackungsverordnung. SAP Responsible Design and Production unterstützt Unternehmen dabei, Verpackungsdaten, Prüfnachweise und Konformitätsbewertungen in einem strukturierten Prozess zusammenzuführen und entsprechende Dokumente zu erstellen.
Was ist die EU-Konformitätserklärung nach PPWR?
Gemäß Artikel 38 und 39 der Verordnung (EU) 2025/40 müssen Hersteller für betroffene Verpackungen ein Konformitätsbewertungsverfahren durchführen und eine EU-Konformitätserklärung ausstellen.
Die Erklärung bestätigt, dass die Erfüllung der jeweils anwendbaren Anforderungen der Artikel 5 bis 12 nachgewiesen wurde. Die technische Dokumentation richtet sich nach Anhang VII, während Anhang VIII die Struktur der Konformitätserklärung vorgibt.
Die Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Erklärung verbleibt beim Hersteller.
Welche Funktionen bietet SAP RDP für die Konformitätserklärung?
SAP RDP stellt zwei zentrale Anwendungen bereit:
- Configure Compliance Documents: Hier definieren Unternehmen den Geltungsbereich der Erklärungen, einschließlich Produkten, Verpackungsebenen, Ländern, Sprachen und Dokumentvorlagen.
- Compliance Documents: Diese Anwendung unterstützt die Prüfung von Verpackungszusammensetzungen, die Bearbeitung fehlender Informationen, die Bewertung unterstützter Konformitätsanforderungen und die Freigabe der Dokumente.
SAP RDP unterstützt derzeit insbesondere die Bewertung dokumentierter Anforderungen aus Artikel 5 Absatz 4 und 5 der PPWR, darunter bestimmte Schwermetall- und PFAS-Grenzwerte.
Nach der fachlichen Freigabe können EU-Konformitätserklärungen als PDF auf Grundlage standardisierter oder individuell konfigurierter Vorlagen erstellt werden.
Praxisablauf: Von Verpackungsdaten zur Konformitätserklärung
- Geltungsbereich definieren: Produkte, Verpackungen und Zielmärkte auswählen.
- Verpackungsdaten prüfen: Zusammensetzungen, Materialien und Produktzuordnungen validieren.
- Nachweise vervollständigen: Prüfberichte, Zertifikate und Lieferantenerklärungen zuordnen.
- Konformität bewerten: Unterstützte Prüfergebnisse kontrollieren und offene Fragen klären.
- Erklärung freigeben: Verantwortliche Personen prüfen und bestätigen die Konformitätsbewertung.
- Dokument erstellen: Die freigegebene Erklärung als PDF generieren und für spätere Prüfungen dokumentieren.
Wichtig: Eine automatisch erstellte Konformitätserklärung ersetzt nicht die fachliche Prüfung. Auch müssen Anforderungen, die SAP RDP noch nicht automatisiert bewertet, außerhalb dieser automatisierten Bewertung berücksichtigt werden.
SAP RDP mit SAP S/4HANA integrieren
Die Integration von SAP Responsible Design and Production mit SAP S/4HANA ermöglicht es Unternehmen, bestehende Produkt-, Organisations- und Bewegungsdaten für Verpackungsbewertungen und regulatorische Berichte zu nutzen. Dadurch lassen sich manuelle Datenübertragungen reduzieren und konsistente Informationen für PPWR-relevante Prozesse bereitstellen.
Welche Daten kommen aus SAP S/4HANA?
Abhängig von der Systemlandschaft können unter anderem folgende Daten übernommen werden:
- Produkt- und Materialstammdaten
- Organisationseinheiten und Werke
- Relevante Geschäftspartnerinformationen
- Material- und Lieferbewegungen
- Produktbezogene Verpackungszuordnungen, sofern diese im Quellsystem verfügbar sind
Verpackungsspezifikationen, Materialanteile und Konformitätsnachweise liegen häufig zusätzlich in PLM-Systemen, Verpackungsdatenbanken oder Lieferantendokumenten.
SAP BTP, Datenreplikation und APIs
SAP RDP läuft auf der SAP Business Technology Platform (SAP BTP). Für die Integration stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.
Über den SAP Sustainability Data Integration Service können unterstützte Datenobjekte aus SAP S/4HANA repliziert werden. Für weitere Informationen stehen REST-basierte Schnittstellen und strukturierte Dateiimporte zur Verfügung.
Da Verpackungsdaten in SAP-Systemen nicht durchgängig standardisiert gespeichert werden, sind häufig kundenspezifische Datenmappings und Integrationen erforderlich.
Was muss vor der Integration geprüft werden?
Vor der Implementierung sollten Unternehmen die Datenqualität, verfügbaren Schnittstellen und Verantwortlichkeiten bewerten. Besonders wichtig sind vollständige Verpackungszusammensetzungen, eindeutige Materialzuordnungen sowie eine konsistente Verwaltung von Änderungen und Nachweisen.
Eine strukturierte Integrationsarchitektur erleichtert spätere Anpassungen, wenn neue PPWR-Anforderungen oder zusätzliche Berichtsprozesse hinzukommen.
SAP RDP in Ihre Systemlandschaft integrieren
Verbinden Sie Verpackungs-, Produkt- und Compliance-Daten mit SAP Responsible Design and Production. LeverX unterstützt Sie bei der Architektur, Datenintegration und technischen Implementierung.
Praxisbeispiel: PPWR-Umsetzung bei einem deutschen Hersteller
Ein deutscher Lebensmittelhersteller vertreibt 500 Produkte in unterschiedlichen Verpackungsvarianten. Die Verpackungen bestehen unter anderem aus Kunststoff, Karton und Verbundmaterialien. Produktstammdaten werden in SAP S/4HANA verwaltet, während Verpackungsspezifikationen in einem PLM-System und Materialnachweise in Excel-Dateien und Lieferantendokumenten liegen.
Für die PPWR-Umsetzung muss das Unternehmen nachvollziehen können, welche Verpackungen betroffen sind, welche Materialeigenschaften vorliegen und welche Konformitätsnachweise noch fehlen.
So kann die Umsetzung mit SAP RDP aussehen
- Verpackungsdaten konsolidieren: Produkt- und Materialinformationen aus SAP S/4HANA, PLM und weiteren Quellen zusammenführen.
- Verpackungszusammensetzungen abbilden: Materialien, Gewichte und Komponenten den jeweiligen Produkten zuordnen.
- Datenqualität prüfen: Fehlende Materialangaben, unvollständige Lieferantennachweise und widersprüchliche Informationen identifizieren.
- Konformität bewerten: Unterstützte PPWR-Anforderungen prüfen und weitere notwendige Bewertungen organisieren.
- Dokumentation erstellen: Validierte Daten für die Erstellung und Freigabe von EU-Konformitätserklärungen nutzen.
Das Ergebnis ist ein strukturierter Prozess, in dem Verpackungsinformationen zentral ausgewertet und Änderungen nachvollziehbar dokumentiert werden können.
Das Beispiel ist ein vereinfachtes Anwendungsszenario und kein reales Kundenprojekt.
PPWR-Readiness-Checkliste für SAP-Anwender
Ist Ihre SAP-Systemlandschaft auf die Anforderungen der EU-Verpackungsverordnung vorbereitet? Die folgende Checkliste hilft, den Handlungsbedarf vor einer SAP RDP Implementierung einzuschätzen.
- Verpackungsportfolio: Alle relevanten Verkaufs-, Um- und Transportverpackungen sind identifiziert.
- Regulatorische Pflichten: Unternehmensrollen, geltende PPWR-Anforderungen und Umsetzungsfristen sind geklärt.
- Verpackungsdaten: Materialien, Gewichte, Zusammensetzungen und Produktzuordnungen sind dokumentiert.
- Lieferantennachweise: Relevante Prüfberichte, Materialspezifikationen und Konformitätsinformationen liegen vor.
- Konformitätsbewertung: Verantwortlichkeiten für die Prüfung und Freigabe sind festgelegt.
- SAP-Integration: Datenquellen, Schnittstellen und Integrationsmöglichkeiten mit SAP RDP sind geprüft.
- Datenqualität: Prozesse zur Identifikation und Korrektur fehlender oder widersprüchlicher Daten existieren.
- Dokumentation: Verfahren zur Erstellung, Versionierung und Aufbewahrung von Konformitätsnachweisen sind definiert.
Entscheidend ist nicht nur die technische Implementierung. Eine erfolgreiche PPWR-Vorbereitung erfordert ebenso klare Datenverantwortlichkeiten, abgestimmte Compliance-Prozesse und eine zuverlässige Informationsbasis.
FAQ zu PPWR und SAP Responsible Design and Production
Kann SAP RDP die PPWR-Konformität automatisch sicherstellen?
Nein. SAP Responsible Design and Production unterstützt die Verwaltung von Verpackungsdaten, die Bewertung bestimmter regulatorischer Anforderungen und die Erstellung von Konformitätsdokumenten. Die vollständige Prüfung aller anwendbaren PPWR-Vorgaben und die rechtliche Verantwortung für die Konformität verbleiben beim jeweiligen Unternehmen.
Ist SAP RDP mit SAP S/4HANA integrierbar?
Ja. SAP RDP lässt sich über unterstützte Integrationsdienste und Schnittstellen mit SAP S/4HANA verbinden. So können relevante Produkt-, Material- und Geschäftsdaten für Verpackungsbewertungen genutzt werden. Die konkrete Integration hängt von der bestehenden SAP-Landschaft, den verfügbaren Datenobjekten und den technischen Voraussetzungen ab.
Kann SAP RDP PPWR-Konformitätserklärungen erstellen?
Ja. SAP RDP unterstützt die Erstellung von EU-Konformitätserklärungen (Declarations of Conformity, DoC) als PDF. Dafür können Verpackungsdaten, unterstützte Konformitätsbewertungen und konfigurierte Dokumentvorlagen verwendet werden. Voraussetzung sind vollständige, fachlich geprüfte Informationen und ein entsprechender Freigabeprozess.
Welche PPWR-Anforderungen gelten seit August 2026?
Die EU-Verpackungsverordnung gilt grundsätzlich seit dem 12. August 2026. Zu den ersten Anforderungen gehören unter anderem Beschränkungen bestimmter PFAS in Lebensmittelkontaktverpackungen und relevante Konformitätspflichten. Weitere Vorgaben zur Kennzeichnung, Recyclingfähigkeit, Verpackungsminimierung und zu Rezyklatanteilen werden schrittweise anwendbar.
Fazit: PPWR mit SAP RDP strukturiert umsetzen
Die PPWR-Umsetzung erfordert verlässliche Verpackungsdaten, klare Verantwortlichkeiten und nachvollziehbare Konformitätsprozesse. SAP Responsible Design and Production unterstützt Unternehmen dabei, diese Informationen zusammenzuführen und regulatorische Bewertungen effizienter zu gestalten.
LeverX begleitet Sie von der Analyse Ihrer Verpackungsdaten bis zur SAP RDP Implementierung und Integration mit SAP S/4HANA.
SAP Responsible Design and Production mit LeverX implementieren
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