Wie können Unternehmen die Anforderungen der EU-Entwaldungsverordnung mit SAP umsetzen? Erfahren Sie, wie SAP Green Token die Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen, DDS-Prozesse und die Anbindung an TRACES und SAP S/4HANA unterstützt.
Die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) stellt Unternehmen vor neue Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen. Wer betroffene Produkte in der EU in Verkehr bringt oder exportiert, muss je nach Rolle Herkunftsdaten erfassen, Entwaldungsrisiken bewerten und entsprechende Nachweise dokumentieren. Für Unternehmen mit komplexen Lieferketten und SAP-Systemlandschaften bedeutet das erheblichen organisatorischen und technischen Aufwand.
SAP Green Token unterstützt die EUDR-Umsetzung durch digitale Rohstoffrückverfolgbarkeit, strukturierte Lieferantendaten und die Anbindung an relevante Meldeprozesse. Dieser Leitfaden zeigt, welche Anforderungen 2026 und 2027 gelten und wie sich EUDR-Prozesse mit SAP S/4HANA und dem EU-Informationssystem TRACES verbinden lassen.
EUDR 2026/2027: Welche Anforderungen gelten für Unternehmen?
Die EU-Entwaldungsverordnung (Verordnung (EU) 2023/1115) soll sicherstellen, dass bestimmte Rohstoffe und daraus hergestellte Produkte nicht mit Entwaldung oder Waldschädigung in Verbindung stehen. Unternehmen müssen abhängig von ihrer Rolle in der Lieferkette die Herkunft relevanter Waren dokumentieren und die jeweils geltenden Sorgfaltspflichten erfüllen.
Welche Rohstoffe und Produkte sind betroffen?
Die EUDR umfasst sieben Rohstoffgruppen: Rinder, Kakao, Kaffee, Ölpalme, Kautschuk, Soja und Holz. Betroffen sind außerdem bestimmte daraus hergestellte Produkte, beispielsweise Schokolade, Reifen, Möbel und Lederwaren.
Entscheidend ist die konkrete Einordnung anhand der Waren- bzw. Zolltarifnummern in Anhang I der Verordnung.
Welche Fristen und Sorgfaltspflichten gelten?
Die Anwendung der EUDR erfolgt gestaffelt:
| Unternehmen | Anwendungsbeginn |
|---|---|
| Große und mittlere Marktteilnehmer | 30. Dezember 2026 |
| Kleinst- und kleine Marktteilnehmer | 30. Juni 2027 |
| Kleinst- und kleine Marktteilnehmer, die bereits unter die EU-Holzhandelsverordnung fallen | 30. Dezember 2026 |
Für bestimmte 2026 neu aufgenommene Produkte gelten gesonderte Übergangsfristen bis zum 30. Dezember 2027.
Wichtig: Die Pflichten unterscheiden sich nach der Rolle in der Lieferkette. Erstmalige Marktteilnehmer müssen grundsätzlich eine Sorgfaltsprüfung durchführen und eine Sorgfaltserklärung (Due Diligence Statement, DDS) einreichen. Für bestimmte kleine Primärerzeuger gelten vereinfachte Erklärungsverfahren.
Nachgelagerte Marktteilnehmer und Händler müssen dagegen keine eigene DDS für bereits geprüfte Produkte einreichen. Für sie gelten insbesondere Informations- und Dokumentationspflichten.
Unternehmen sollten deshalb zunächst ihre EUDR-relevanten Produkte, ihre Rolle in der Lieferkette und die erforderlichen Nachweise bestimmen, bevor sie technische Prozesse in SAP konfigurieren.
Wie unterstützt SAP Green Token die EUDR-Umsetzung?
SAP Green Token unterstützt Unternehmen dabei, EUDR-relevante Rohstoffe und Produkte entlang der Lieferkette digital nachzuverfolgen. Die Lösung verknüpft Materialbewegungen, Lieferanteninformationen und Herkunftsdaten mit operativen Geschäftsprozessen und unterstützt die Dokumentation sowie die Abwicklung von Sorgfaltserklärungen (Due Diligence Statements, DDS).
Rückverfolgbarkeit auf Transaktionsebene
SAP Green Token dokumentiert Materialbewegungen vom Wareneingang über die Verarbeitung bis zum Warenausgang. Dabei werden relevante Informationen wie Materialnummern, Lieferanten, Mengen, Produktionsstandorte und Lieferreferenzen erfasst.
Durch die Verknüpfung dieser Daten entsteht eine nachvollziehbare Chain of Custody. Unternehmen können dokumentieren, welche Rohstoffe in ihre Lieferkette gelangt sind und wie diese innerhalb unterstützter Geschäftsprozesse weiterverarbeitet oder weitergegeben wurden.
Geolokationsdaten und Nachhaltigkeitsinformationen verwalten
Für EUDR-relevante Materialien können in SAP Green Token zusätzliche Informationen hinterlegt werden, darunter:
- Geolokationsdaten der Erzeugungsflächen
- Herkunftsland und relevante Lieferanteninformationen
- Warenbeschreibung und HS-Code
- Vorhandene DDS-Referenznummern
- Weitere für den jeweiligen Prozess erforderliche EUDR-Attribute
Die Daten können über strukturierte Importe oder unterstützte Integrationsschnittstellen bereitgestellt werden.
Wichtig: SAP Green Token unterstützt die Verwaltung und Rückverfolgbarkeit dieser Informationen, ersetzt jedoch nicht die erforderliche Prüfung von Entwaldungs- und Rechtskonformitätsrisiken. Für geodatenbasierte Risikoanalysen können ergänzende Lösungen eingesetzt werden.
DDS-Prozesse und Dokumentation unterstützen
SAP Green Token ermöglicht die Verarbeitung von EUDR-relevanten Lieferungen und unterstützt in entsprechend konfigurierten Szenarien den Datenaustausch mit dem EU-Informationssystem TRACES.
Je nach Geschäftsvorgang können DDS-Dokumente, Referenznummern und weitere EUDR-Nachweise mit den betreffenden Materialbewegungen verknüpft werden.
Welche Erklärungen tatsächlich eingereicht werden müssen, hängt von der Rolle des Unternehmens und den geltenden gesetzlichen Anforderungen ab.
EUDR-Anforderungen mit SAP Green Token umsetzen
Unsere SAP-Experten unterstützen Sie bei der Planung digitaler Rückverfolgbarkeitsprozesse, EUDR-Dokumentation und Integration in Ihre bestehende Systemlandschaft.
EUDR-Rückverfolgbarkeit: Vom Lieferanten bis zum fertigen Produkt
Für die EUDR reicht es nicht aus, lediglich den direkten Lieferanten eines Rohstoffs zu kennen. Unternehmen müssen je nach gesetzlicher Rolle nachvollziehen können, woher betroffene Materialien stammen und welche Informationen für die erforderlichen Sorgfalts- und Dokumentationsprozesse vorliegen.
SAP Green Token unterstützt die strukturierte Verbindung dieser Herkunftsinformationen mit Materialbewegungen und Geschäftsprozessen.
Lieferanten- und Herkunftsdaten erfassen
Am Anfang steht die Identifikation EUDR-relevanter Materialien und Geschäftspartner.
Für entsprechende Rohstoffe werden unter anderem Lieferanteninformationen, Herkunftsland, Geolokationsdaten und relevante Produktklassifizierungen erfasst. Bereits vorhandene DDS-Referenzen können in unterstützten Szenarien ebenfalls berücksichtigt werden.
Fehlen erforderliche Angaben, müssen diese vor der weiteren Verarbeitung oder Erklärung ergänzt und gegebenenfalls validiert werden.
Materialbewegungen und Verarbeitung dokumentieren
Im nächsten Schritt werden Wareneingänge, Bestandsbewegungen, Materialumwandlungen und relevante Lieferungen dokumentiert.
SAP Green Token kann diese Vorgänge mit den zugehörigen EUDR-Attributen verbinden. Dadurch bleiben Herkunftsinformationen und vorhandene Nachweisreferenzen innerhalb der unterstützten Prozesse nachvollziehbar.
Die technische Rückverfolgbarkeit bildet dabei eine Grundlage für die EUDR-Dokumentation, ersetzt jedoch nicht die gesetzlich erforderliche Sorgfaltsprüfung.
Praxisbeispiel: Holzimporte nach Deutschland
Ein deutsches Unternehmen importiert Schnittholz von einem Lieferanten außerhalb der EU. Das Produkt fällt aufgrund seiner Zolltarifnummer unter die EUDR.
Der Prozess lässt sich vereinfacht in fünf Schritten darstellen:
- Lieferantenerfassung: Das Unternehmen erfasst den Lieferanten sowie die relevanten Holz- und Produktinformationen.
- Herkunftsnachweis: Die erforderlichen Geolokationsdaten der Erzeugungsflächen werden bereitgestellt.
- Risikoprüfung: Das Unternehmen führt die erforderliche Risikobewertung durch und dokumentiert deren Ergebnis.
- DDS und Wareneingang: Die erforderliche Sorgfaltserklärung wird über den vorgesehenen Prozess eingereicht. Die relevanten Referenzdaten werden mit der Lieferung verknüpft.
- Weiterverarbeitung: Nach dem Import können die Materialbewegungen und zugehörigen EUDR-Nachweise im unterstützten Prozess weiterverfolgt werden.
So entsteht eine nachvollziehbare Verbindung zwischen Rohstoffherkunft, Importtransaktion und anschließender Materialverarbeitung.
DDS und TRACES: So funktioniert der Datenaustausch
Die Sorgfaltserklärung (Due Diligence Statement, DDS) ist ein zentrales Element der EU-Entwaldungsverordnung. Für Unternehmen, die zur Abgabe einer DDS verpflichtet sind, ist ein strukturierter Datenaustausch zwischen Lieferanten, internen Systemen und dem EUDR-Informationssystem der EU erforderlich.
SAP Green Token unterstützt die Verwaltung relevanter Nachweise und kann in unterstützten Szenarien mit dem EU-Informationssystem über TRACES verbunden werden.
Was ist eine Sorgfaltserklärung (Due Diligence Statement)?
Mit einer DDS erklärt ein verpflichteter Marktteilnehmer, dass die vorgeschriebene Sorgfaltsprüfung durchgeführt wurde und kein oder nur ein vernachlässigbares Risiko festgestellt wurde.
Die Erklärung wird im EUDR-Informationssystem eingereicht und erhält eine eindeutige Referenznummer. Diese kann mit den zugehörigen Warenbewegungen und Geschäftsdokumenten verknüpft werden.
Nach den überarbeiteten EUDR-Vorschriften liegt die Pflicht zur Abgabe einer DDS grundsätzlich beim erstmaligen Marktteilnehmer beziehungsweise beim verpflichteten Exporteur. Für bestimmte Kleinst- und kleine Primärerzeuger gelten vereinfachte Erklärungsverfahren.
Welche Daten werden für eine DDS benötigt?
Die erforderlichen Angaben hängen vom Produkt und der Rolle des Unternehmens ab. Für die Sorgfaltsprüfung und Erklärung sind insbesondere folgende Informationen relevant:
| Datenbereich | Beispiele |
|---|---|
| Produktinformationen | Produktbezeichnung, HS-Code, Menge |
| Herkunft | Erzeugungsland, Geolokation der relevanten Grundstücke |
| Erzeugungsdaten | Produktionsdatum oder Produktionszeitraum |
| Unternehmensdaten | Marktteilnehmer, relevante Registrierungsinformationen |
| Risikobewertung | Ergebnisse der Entwaldungs- und Rechtskonformitätsprüfung |
| Referenzinformationen | Vorhandene DDS-Referenzen, soweit erforderlich |
Die Daten müssen vollständig, plausibel und den relevanten Waren zuordenbar sein.
SAP Green Token mit dem EU-Informationssystem verbinden
SAP Green Token unterstützt die technische Anbindung an TRACES über eine konfigurierte Destination in SAP BTP. Dafür werden unter anderem ein entsprechender TRACES-Zugang, Authentifizierungsdaten und die erforderlichen Unternehmens- beziehungsweise Standortinformationen benötigt.
In unterstützten Geschäftsprozessen können EUDR-Daten verarbeitet und DDS-Referenznummern mit Materialtransaktionen verknüpft werden.
Die konkrete Automatisierung hängt vom eingesetzten SAP Green Token Release und den geltenden EUDR-Anforderungen ab. Insbesondere die Übertragung, Aktualisierung und Weitergabe von DDS-Informationen sollten vor dem Produktivstart anhand realer Prozessszenarien getestet werden.
SAP Green Token mit SAP S/4HANA integrieren
Die Integration von SAP Green Token mit SAP S/4HANA verbindet operative Materialbewegungen mit EUDR-relevanten Herkunfts- und Nachweisdaten. Dadurch können Unternehmen vorhandene ERP-Informationen für die Rückverfolgbarkeit nutzen und manuelle Datenübertragungen reduzieren.
Welche ERP-Daten werden benötigt?
SAP S/4HANA stellt relevante Stamm- und Bewegungsdaten bereit, darunter:
- Materialnummern und Produktklassifizierungen
- Lieferanten- und Geschäftspartnerinformationen
- Wareneingänge und Warenausgänge
- Materialmengen und Mengeneinheiten
- Werke, Lagerorte und Lieferreferenzen
SAP Green Token verarbeitet diese Informationen innerhalb unterstützter EUDR-Prozesse und ergänzt sie um Herkunftsangaben, Geolokationsdaten und relevante Nachweisreferenzen.
SAP BTP, Schnittstellen und Systemkonfiguration
Für die Datenübernahme kann der SAP Sustainability Data Integration Service eingesetzt werden. Dieser unterstützt die Replikation definierter Datenobjekte aus kompatiblen SAP S/4HANA-Systemen.
Alternativ können strukturierte CSV-Importe und geeignete Schnittstellen genutzt werden. Die verfügbaren Integrationsmöglichkeiten hängen vom jeweiligen Quellsystem und Anwendungsszenario ab.
Eine Besonderheit betrifft Unternehmen, die sowohl ISCC PLUS als auch EUDR mit SAP Green Token abbilden möchten: Für die beiden Anwendungsbereiche müssen laut SAP separate SAP-BTP-Subaccounts eingerichtet werden. Die Aktivierung der EUDR-Funktion innerhalb eines Tenants ist nicht reversibel und deaktiviert bestimmte ISCC-Funktionen.
Diese Anforderungen sollten bereits bei der Planung der Zielarchitektur berücksichtigt werden.
SAP Green Token in Ihre Systemlandschaft integrieren
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Checkliste: Ist Ihr Unternehmen bereit für die EUDR?
Die Umsetzung der EU-Entwaldungsverordnung erfordert abgestimmte Prozesse zwischen Einkauf, Lieferkettenmanagement, Compliance und IT. Vor der Einführung von SAP Green Token sollten Unternehmen prüfen, ob die notwendigen Herkunftsdaten, Verantwortlichkeiten und technischen Voraussetzungen vorhanden sind.
Die folgende EUDR-Checkliste hilft, mögliche Lücken frühzeitig zu erkennen.
| Prüfbereich | Zentrale Frage |
|---|---|
| Produktumfang | Sind alle EUDR-relevanten Rohstoffe und Produkte anhand ihrer Zolltarifnummern identifiziert? |
| Unternehmensrolle | Ist geklärt, welche Pflichten als Marktteilnehmer, nachgelagerter Marktteilnehmer oder Händler gelten? |
| Lieferantendaten | Sind die betroffenen Lieferanten und relevanten Herkunftsinformationen vollständig erfasst? |
| Geolokation | Liegen die erforderlichen Geolokationsdaten der Erzeugungsflächen vor? |
| Risikobewertung | Sind Verfahren zur Prüfung von Entwaldungsrisiken und Rechtskonformität definiert? |
| DDS-Prozesse | Ist geklärt, wer Sorgfaltserklärungen einreichen oder Referenznummern verwalten muss? |
| ERP-Daten | Können relevante Material-, Lieferanten- und Bewegungsdaten aus SAP S/4HANA bereitgestellt werden? |
| Systemintegration | Sind die technischen Voraussetzungen für SAP Green Token und gegebenenfalls TRACES geprüft? |
| Tests und Verantwortlichkeiten | Sind Zuständigkeiten festgelegt und die erforderlichen Geschäftsprozesse getestet? |
Nicht alle Anforderungen müssen in SAP Green Token selbst umgesetzt werden. Insbesondere die Risikobewertung kann zusätzliche Datenquellen und spezialisierte Lösungen erfordern.
Unternehmen sollten offene Punkte deshalb vor dem Projektstart in einer strukturierten EUDR-Readiness-Analyse bewerten. Auf dieser Grundlage lassen sich notwendige Prozessanpassungen, Integrationen und Implementierungsschritte priorisieren.
FAQ zur EUDR-Umsetzung mit SAP Green Token
Ist SAP Green Token eine vollständige EUDR-Compliance-Lösung?
SAP Green Token unterstützt die Rohstoffrückverfolgbarkeit, Verwaltung von Herkunftsdaten und Dokumentation EUDR-relevanter Transaktionen. Die Lösung kann außerdem DDS-Prozesse und den Datenaustausch mit TRACES unterstützen. Die gesetzlich erforderliche Risikobewertung, Prüfung der Rechtskonformität und Erfüllung der Sorgfaltspflichten bleiben jedoch in der Verantwortung des jeweiligen Unternehmens.
Können EUDR-Prozesse mit SAP S/4HANA automatisiert werden?
Ja, bestimmte Prozesse lassen sich durch die Integration von SAP Green Token mit SAP S/4HANA automatisieren. Dazu gehören die Übernahme unterstützter Material- und Bewegungsdaten sowie die Verknüpfung mit Herkunfts- und Nachweisinformationen. Der Automatisierungsgrad hängt von der eingesetzten SAP-Version, der Datenqualität und den verfügbaren Schnittstellen ab.
Müssen Händler und nachgelagerte Unternehmen eine eigene DDS einreichen?
Nach den vereinfachten EUDR-Vorschriften müssen nachgelagerte Marktteilnehmer und Händler grundsätzlich keine neue DDS für bereits erfasste Produkte einreichen. Sie unterliegen jedoch rollen- und größenabhängigen Dokumentations-, Informations- und gegebenenfalls Registrierungspflichten. Insbesondere der erste nachgelagerte Marktteilnehmer oder Händler muss relevante DDS-Referenzen beziehungsweise vereinfachte Erklärungskennungen erfassen.
Können ISCC PLUS und EUDR in derselben SAP Green Token Umgebung verwaltet werden?
SAP Green Token unterstützt beide Anwendungsbereiche, für ISCC- und EUDR-Prozesse sind jedoch separate SAP-BTP-Subaccounts erforderlich. Laut SAP ist die EUDR-Aktivierung innerhalb eines Tenants nicht rückgängig zu machen und deaktiviert bestimmte ISCC-Funktionen. Unternehmen sollten deshalb beide Szenarien bereits bei der Planung ihrer Systemarchitektur berücksichtigen.
Fazit: EUDR-Anforderungen mit SAP Green Token umsetzen
Die EUDR erfordert nachvollziehbare Rohstoffherkünfte, zuverlässige Lieferkettendaten und klar definierte Sorgfaltsprozesse. SAP Green Token unterstützt Unternehmen dabei, Rückverfolgbarkeit, DDS-Dokumentation und relevante ERP-Daten digital miteinander zu verbinden.
LeverX begleitet Sie von der Bewertung Ihrer EUDR-Anforderungen über die SAP Green Token Implementierung bis zur Integration mit SAP S/4HANA und TRACES.
SAP Green Token mit LeverX implementieren
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