SAP-Beratung für Industrie- und Fertigungsunternehmen in der Schweiz

Learn about how AI operates inside SAP S/4HANA, from clean core and data quality to embedded use cases, real-time decisions, and secure, transparent execution.

Für Schweizer Industrie- und Fertigungsunternehmen ist die Modernisierung der SAP-Landschaft zunehmend eine Frage der Prozessintegration. Produktionsplanung, Beschaffung, Fertigung, Qualität, Lager, Logistik und Finance müssen verlässlich zusammenspielen – auch dann, wenn Standorte, Systeme und Lieferketten international verteilt sind.

Dabei geht es nicht nur um den Wechsel auf eine neue ERP-Version. Eine SAP-Transformation bietet die Möglichkeit, bestehende Prozesse zu überprüfen, Datenstrukturen zu vereinheitlichen und Schnittstellen zwischen ERP, Produktion und Supply Chain neu zu gestalten.

Das ist besonders relevant für Unternehmen mit historisch gewachsenen SAP-Landschaften, individuellen Erweiterungen oder mehreren Systemen für unterschiedliche Geschäftsbereiche. Auch Schweizer Tochtergesellschaften internationaler Gruppen stehen häufig vor der Aufgabe, lokale Anforderungen mit einem globalen SAP-Template zu verbinden.

Von der ERP-Modernisierung zur integrierten Prozesslandschaft

Bei einer modernen SAP-Architektur bildet SAP S/4HANA den digitalen Kern der Geschäftsprozesse. Je nach Anforderungen können weitere SAP-Lösungen für Produktionsplanung, Fertigung, Lager, Transport, Beschaffung, Instandhaltung oder Daten und Integration hinzukommen.

Für ein produzierendes Unternehmen bedeutet das beispielsweise:

Beschaffung → Materialplanung → Produktionsplanung → Fertigung → Qualität → Lager → Transport → Kunde

Je stärker diese Prozesse integriert sind, desto weniger müssen Informationen manuell zwischen Systemen übertragen oder mehrfach gepflegt werden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Prozessdesign, Stammdaten, Integration und Governance.

Warum der Schweizer Kontext relevant ist

Schweizer Industrieunternehmen arbeiten häufig in internationalen Wertschöpfungs- und Lieferketten. Gleichzeitig können sie Teil globaler SAP-Landschaften sein und lokale organisatorische, sprachliche oder regulatorische Anforderungen berücksichtigen müssen.

Auch die wirtschaftliche Situation der Schweizer Tech-Industrie spielt eine Rolle. Swissmem berichtete 2025 von einer weitgehend stagnierenden Entwicklung, während Unternehmen weiterhin in Produktionskapazitäten, neue Produkte sowie in IT und Geschäftsprozesse investierten.

Damit wird die SAP-Modernisierung zu einer strategischen und operativen Aufgabe: Unternehmen müssen ihre Systemlandschaft so weiterentwickeln, dass sie bestehende Abläufe zuverlässig unterstützt und gleichzeitig neue Anforderungen an Digitalisierung, Integration und Skalierbarkeit abbilden kann.

Eine SAP-Transformation für ein Industrieunternehmen sollte nicht mit der Frage beginnen, welche Technologie eingeführt werden soll. Zuerst sollte geklärt werden, welche Geschäftsprozesse verbessert, standardisiert oder integriert werden müssen. Erst daraus lässt sich ableiten, welche SAP-Lösungen und welcher Transformationsansatz sinnvoll sind.

Welche SAP-Lösungen braucht ein produzierendes Unternehmen?

Ein produzierendes Unternehmen benötigt nicht automatisch die gesamte SAP-Lösungslandschaft. Welche Komponenten sinnvoll sind, hängt unter anderem von Produktionsart, Unternehmensgrösse, Supply-Chain-Komplexität, bestehender Systemlandschaft und Digitalisierungszielen ab.

Als Ausgangspunkt kann folgende Zuordnung dienen:

Geschäftsanforderung Relevante SAP-Lösung bzw. SAP-Bereich
ERP-Kernprozesse SAP S/4HANA bzw. SAP Cloud ERP
Produktionsplanung SAP S/4HANA Manufacturing, SAP PP/DS
Produktionsausführung SAP Digital Manufacturing
Lager und Materialfluss SAP Extended Warehouse Management (EWM)
Transportprozesse SAP Transportation Management (TM)
Supply-Chain-Planung SAP Integrated Business Planning (IBP)
Beschaffung SAP S/4HANA Procurement, SAP Ariba
Instandhaltung SAP Asset Management
Integration und Erweiterungen SAP Business Technology Platform (BTP)
Daten und Analysen SAP Datasphere, SAP Analytics Cloud
KI-gestützte Prozesse SAP Business AI

Die einzelnen Lösungen erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben. SAP S/4HANA bildet beispielsweise zentrale Geschäftsprozesse ab, während spezialisierte Lösungen Produktions-, Lager-, Transport- oder Supply-Chain-Prozesse vertiefen können.

SAP S/4HANA als digitaler Kern

Für viele Industrieunternehmen bildet SAP S/4HANA den Kern der ERP-Landschaft. Finanzwesen, Beschaffung, Materialwirtschaft, Vertrieb und weitere Geschäftsprozesse können dabei mit Produktions- und Logistikprozessen verbunden werden.

Der Vorteil einer integrierten Architektur liegt insbesondere in gemeinsamen Geschäfts- und Stammdaten. Änderungen an Material, Bedarf, Bestand oder Aufträgen können dadurch über miteinander verbundene Prozesse hinweg berücksichtigt werden.

Für die Auswahl einer Zielarchitektur sollte jedoch nicht allein die vorhandene SAP-Lösung betrachtet werden. Entscheidend ist, welche Prozesse das Unternehmen tatsächlich benötigt und welche Systeme bereits vorhanden sind.

Produktionsplanung und Fertigung

Für die Produktion sind insbesondere Funktionen rund um Materialbedarfsplanung, Produktionsplanung, Kapazitätsplanung und Fertigungsaufträge relevant. Je nach Komplexität können Funktionen von SAP S/4HANA Manufacturing durch SAP PP/DS oder weitere Manufacturing-Lösungen ergänzt werden.

Ein Unternehmen mit komplexer Fertigungsplanung hat beispielsweise andere Anforderungen als ein Betrieb mit relativ standardisierten Produktionsabläufen. Bei der SAP-Beratung für die Industrie sollte deshalb zunächst das konkrete Produktionsmodell analysiert werden.

Lager, Logistik und Supply Chain

Produktion endet nicht mit dem Fertigungsauftrag. Material muss bereitgestellt, eingelagert, kommissioniert und transportiert werden. Deshalb sollte eine SAP-Landschaft für produzierende Unternehmen auch die angrenzenden Logistikprozesse berücksichtigen.

SAP EWM kann beispielsweise für komplexere Lager- und Materialflussprozesse eingesetzt werden. SAP TM adressiert Transportplanung und Transportmanagement. SAP IBP unterstützt dagegen übergreifende Supply-Chain-Planungsprozesse.

Dadurch entsteht eine End-to-End-Perspektive:

Beschaffung → Planung → Materialbereitstellung → Produktion → Lager → Transport → Kunde

Integration und Daten als Querschnittsthemen

Neben den einzelnen Fachlösungen sind Integration und Datenmanagement entscheidend. Industrieunternehmen betreiben häufig neben SAP weitere Anwendungen – etwa MES, PLM-Systeme, Maschinen- und IoT-Plattformen oder spezialisierte Engineering- und Logistiklösungen.

SAP BTP kann dabei als Plattform für Integration, Erweiterungen, Daten und Automatisierung eingesetzt werden. Welche Integrationsarchitektur sinnvoll ist, hängt jedoch von der vorhandenen Systemlandschaft und den jeweiligen Geschäftsprozessen ab.

Für Schweizer Industrieunternehmen gilt daher: Die richtige SAP-Architektur ist nicht die mit den meisten Komponenten, sondern diejenige, die die relevanten Geschäftsprozesse mit möglichst klaren Verantwortlichkeiten, belastbaren Daten und geeigneten Integrationen unterstützt.

Welche SAP-Lösungen braucht ein produzierendes Unternehmen?

Ein produzierendes Unternehmen benötigt nicht automatisch die gesamte SAP-Lösungslandschaft. Welche Komponenten sinnvoll sind, hängt unter anderem von Produktionsart, Unternehmensgrösse, Supply-Chain-Komplexität, bestehender Systemlandschaft und Digitalisierungszielen ab.

Als Ausgangspunkt kann folgende Zuordnung dienen:

Geschäftsanforderung Relevante SAP-Lösung bzw. SAP-Bereich
ERP-Kernprozesse SAP S/4HANA bzw. SAP Cloud ERP
Produktionsplanung SAP S/4HANA Manufacturing, SAP PP/DS
Produktionsausführung SAP Digital Manufacturing
Lager und Materialfluss SAP Extended Warehouse Management (EWM)
Transportprozesse SAP Transportation Management (TM)
Supply-Chain-Planung SAP Integrated Business Planning (IBP)
Beschaffung SAP S/4HANA Procurement, SAP Ariba
Instandhaltung SAP Asset Management
Integration und Erweiterungen SAP Business Technology Platform (BTP)
Daten und Analysen SAP Datasphere, SAP Analytics Cloud
KI-gestützte Prozesse SAP Business AI

Die einzelnen Lösungen erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben. SAP S/4HANA bildet beispielsweise zentrale Geschäftsprozesse ab, während spezialisierte Lösungen Produktions-, Lager-, Transport- oder Supply-Chain-Prozesse vertiefen können.

SAP S/4HANA als digitaler Kern

Für viele Industrieunternehmen bildet SAP S/4HANA den Kern der ERP-Landschaft. Finanzwesen, Beschaffung, Materialwirtschaft, Vertrieb und weitere Geschäftsprozesse können dabei mit Produktions- und Logistikprozessen verbunden werden.

Der Vorteil einer integrierten Architektur liegt insbesondere in gemeinsamen Geschäfts- und Stammdaten. Änderungen an Material, Bedarf, Bestand oder Aufträgen können dadurch über miteinander verbundene Prozesse hinweg berücksichtigt werden.

Für die Auswahl einer Zielarchitektur sollte jedoch nicht allein die vorhandene SAP-Lösung betrachtet werden. Entscheidend ist, welche Prozesse das Unternehmen tatsächlich benötigt und welche Systeme bereits vorhanden sind.

Produktionsplanung und Fertigung

Für die Produktion sind insbesondere Funktionen rund um Materialbedarfsplanung, Produktionsplanung, Kapazitätsplanung und Fertigungsaufträge relevant. Je nach Komplexität können Funktionen von SAP S/4HANA Manufacturing durch SAP PP/DS oder weitere Manufacturing-Lösungen ergänzt werden.

Ein Unternehmen mit komplexer Fertigungsplanung hat beispielsweise andere Anforderungen als ein Betrieb mit relativ standardisierten Produktionsabläufen. Bei der SAP-Beratung für die Industrie sollte deshalb zunächst das konkrete Produktionsmodell analysiert werden.

Lager, Logistik und Supply Chain

Produktion endet nicht mit dem Fertigungsauftrag. Material muss bereitgestellt, eingelagert, kommissioniert und transportiert werden. Deshalb sollte eine SAP-Landschaft für produzierende Unternehmen auch die angrenzenden Logistikprozesse berücksichtigen.

SAP EWM kann beispielsweise für komplexere Lager- und Materialflussprozesse eingesetzt werden. SAP TM adressiert Transportplanung und Transportmanagement. SAP IBP unterstützt dagegen übergreifende Supply-Chain-Planungsprozesse.

Dadurch entsteht eine End-to-End-Perspektive:

Beschaffung → Planung → Materialbereitstellung → Produktion → Lager → Transport → Kunde

Integration und Daten als Querschnittsthemen

Neben den einzelnen Fachlösungen sind Integration und Datenmanagement entscheidend. Industrieunternehmen betreiben häufig neben SAP weitere Anwendungen – etwa MES, PLM-Systeme, Maschinen- und IoT-Plattformen oder spezialisierte Engineering- und Logistiklösungen.

SAP BTP kann dabei als Plattform für Integration, Erweiterungen, Daten und Automatisierung eingesetzt werden. Welche Integrationsarchitektur sinnvoll ist, hängt jedoch von der vorhandenen Systemlandschaft und den jeweiligen Geschäftsprozessen ab.

Für Schweizer Industrieunternehmen gilt daher: Die richtige SAP-Architektur ist nicht die mit den meisten Komponenten, sondern diejenige, die die relevanten Geschäftsprozesse mit möglichst klaren Verantwortlichkeiten, belastbaren Daten und geeigneten Integrationen unterstützt.

SAP S/4HANA für Produktion und Fertigung

SAP S/4HANA bildet den ERP-Kern für viele Produktionsunternehmen und verbindet zentrale Geschäftsprozesse mit Produktions- und Logistikprozessen. Für die Fertigung bedeutet das vor allem: Materialbedarfe, Produktionsplanung, Fertigungsaufträge, Bestände und weitere relevante Stammdaten können in einer integrierten Prozesslandschaft zusammengeführt werden. Welche Funktionen tatsächlich benötigt werden, hängt jedoch stark vom Produktionsmodell und der Komplexität der jeweiligen Fertigung ab.

Produktionsplanung und Materialbedarfsplanung

Eine zentrale Aufgabe von SAP S/4HANA in der Produktion ist die Materialbedarfsplanung (MRP). Aus Bedarfen und Beständen lassen sich Planungsbedarfe für Materialien und Baugruppen ableiten. Bei Eigenfertigung können daraus unter anderem Planaufträge und anschliessend Produktionsaufträge entstehen. SAP unterstützt dabei unterschiedliche Planungsvarianten, einschliesslich mehrstufiger Planung und Make-to-Order-Szenarien.

Für komplexere Produktionsumgebungen reicht eine reine Materialplanung häufig nicht aus. Dann müssen auch Kapazitäten, Maschinen, Personal, Werkzeuge oder Materialrestriktionen berücksichtigt werden. SAP S/4HANA Manufacturing for planning and scheduling erweitert die Planung deshalb um Funktionen für kapazitätsbeschränkte Planung und detaillierte Terminierung.

Für ein Schweizer Fertigungsunternehmen ist deshalb eine wichtige Architekturfrage: Reicht die klassische Produktionsplanung für die bestehenden Anforderungen aus oder benötigt das Unternehmen eine detailliertere Planung und Terminierung?

Produktionsprozesse und unterschiedliche Fertigungsarten

SAP S/4HANA kann unterschiedliche Fertigungsmodelle unterstützen. Dazu gehören unter anderem diskrete Fertigung, Serienfertigung sowie Produktionsszenarien mit kunden- oder projektbezogenen Anforderungen. Auch Prozessfertigung stellt andere Anforderungen an Planung, Ausführung und Rückverfolgbarkeit als eine klassische Montagefertigung.

Diese Unterschiede sollten bereits bei der SAP-Transformation berücksichtigt werden. Ein Maschinenbauer mit kundenindividuellen Produkten benötigt beispielsweise andere Planungs- und Steuerungslogiken als ein Unternehmen mit hohen Stückzahlen und standardisierten Produktionslinien.

Relevant sind dabei unter anderem:

  • Make-to-Stock: Produktion auf Basis erwarteter Nachfrage und Lagerbestände
  • Make-to-Order: Produktion auf Basis konkreter Kundenaufträge
  • Engineer-to-Order: kundenspezifische Konstruktion und Fertigung, häufig mit Projektbezug
  • Serien- und repetitive Fertigung: Planung von Mengen und Produktionslinien über definierte Zeiträume
  • Prozessfertigung: Produktion mit spezifischen Rezepturen, Chargen und Prozessanforderungen

SAP dokumentiert entsprechende Funktionen sowohl für klassische MRP-Szenarien als auch für repetitive und komplexere Fertigungsumgebungen.

Qualität und Rückverfolgbarkeit

In vielen Industrieunternehmen muss die Produktion nicht nur geplant und ausgeführt, sondern auch nachvollziehbar dokumentiert werden. Qualitätsprüfungen, Chargen, Seriennummern und produktbezogene Daten können dabei eine zentrale Rolle spielen.

Besonders in regulierten Branchen oder bei Produkten mit hohen Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit ist die Verbindung zwischen Fertigung, Qualität und Materialdaten relevant. SAP unterstützt beispielsweise das Arbeiten mit Chargen und deren Merkmalen; solche Informationen können auch für die Rückverfolgung von Qualitätsproblemen genutzt werden.

Für die SAP-Architektur bedeutet das: Rückverfolgbarkeit sollte nicht erst nach der Einführung betrachtet werden. Bereits bei Prozessdesign, Stammdatenmodell und Integration muss geklärt werden, welche Informationen vom Materialeingang über die Fertigung bis zum fertigen Produkt verfügbar sein müssen.

Was leistet SAP S/4HANA für die Produktion?

SAP S/4HANA kann Produktionsunternehmen dabei unterstützen, Materialbedarfsplanung, Produktionsplanung und Fertigungsprozesse mit zentralen ERP- und Logistikprozessen zu verbinden. Je nach Produktionsmodell können zusätzliche Funktionen für Kapazitätsplanung, detaillierte Terminierung, Fertigungssteuerung und Rückverfolgbarkeit relevant sein. Entscheidend ist nicht die Anzahl eingesetzter SAP-Komponenten, sondern deren Passung zu Produktionsmodell, Werksstruktur, Datenmodell und bestehenden Shopfloor-Systemen.

Von der Produktionsplanung bis zum Shopfloor: SAP Manufacturing

Ein ERP-System kann Produktionsbedarfe planen und Fertigungsaufträge verwalten. Auf dem Shopfloor entstehen jedoch zusätzliche Anforderungen: Arbeitsanweisungen müssen verfügbar sein, Produktionsschritte müssen erfasst, Materialverbräuche dokumentiert und Maschinen- oder Prozessdaten verarbeitet werden. Genau an dieser Schnittstelle kommt SAP Digital Manufacturing ins Spiel.

SAP beschreibt SAP Digital Manufacturing als Manufacturing Operations Management (MOM)-Plattform, die Produktionsabläufe unterstützt und den Shopfloor mit den übergeordneten Unternehmensprozessen verbindet.

Vom Produktionsauftrag zur Ausführung

In einer integrierten SAP-Landschaft kann SAP S/4HANA als ERP-Kern die für die Produktion relevanten Stammdaten und Aufträge bereitstellen. Dazu gehören beispielsweise Materialien, Arbeitsplätze, Stücklisten, Arbeitspläne und Produktionsaufträge.

Diese Informationen können an SAP Digital Manufacturing für die Ausführung auf dem Shopfloor übertragen werden. Umgekehrt fliessen während der Produktion Rückmeldungen wie Mengen, Ausschuss, Materialverbrauch oder Produktionsstatus zurück an SAP S/4HANA.

Damit entsteht eine durchgängige Verbindung:

Produktionsplanung → Produktionsauftrag → Shopfloor-Ausführung → Rückmeldung → Bestand und ERP-Prozess

Für Industrieunternehmen ist diese Verbindung besonders relevant, wenn Produktionsdaten nicht nur dokumentiert, sondern zeitnah für Planung, Logistik, Qualität oder weitere Geschäftsprozesse verfügbar sein sollen.

Wann reicht S/4HANA aus – und wann wird Manufacturing relevant?

Nicht jedes Produktionsunternehmen benötigt eine separate Manufacturing- oder MES-Lösung. Bei einfacheren Fertigungsprozessen können die Funktionen des ERP-Systems ausreichend sein.

Ein zusätzlicher Manufacturing-Layer wird interessanter, wenn beispielsweise:

  • viele Produktionsschritte und Arbeitsplätze koordiniert werden müssen,
  • detaillierte Arbeitsanweisungen direkt am Shopfloor benötigt werden,
  • Produktionsdaten automatisiert erfasst werden sollen,
  • Maschinen oder andere Shopfloor-Systeme angebunden werden müssen,
  • Ausschuss, Mengen, Zeiten oder Prozessdaten laufend zurückgemeldet werden,
  • Rückverfolgbarkeit und Produktionsgenealogie eine wichtige Rolle spielen,
  • mehrere Werke mit standardisierten Manufacturing-Prozessen arbeiten.

SAP Digital Manufacturing bietet dafür unter anderem Produktionsoperator-Dashboards, Funktionen zur Produktionsausführung sowie Möglichkeiten zur Erfassung und Überwachung von Produktionsdaten. SAP nennt zudem Integrationen mit SAP ERP, SAP S/4HANA und SAP Extended Warehouse Management.

ERP, MES und Shopfloor richtig abgrenzen

Bei einer SAP-Transformation sollte deshalb klar definiert werden, welches System welche Aufgabe übernimmt. Eine mögliche Aufteilung sieht so aus:

Ebene Typische Aufgaben
SAP S/4HANA ERP-Prozesse, Materialplanung, Produktionsaufträge, Bestände, Beschaffung und weitere Geschäftsprozesse
SAP Digital Manufacturing / MES Produktionsausführung, Arbeitsanweisungen, Datenerfassung, Shopfloor-Transparenz und operative Rückmeldungen
Maschinen und Shopfloor-Systeme Maschinensteuerung, Prozessdaten und automatisierte Produktionsereignisse
SAP EWM Lager- und Materialflussprozesse, einschliesslich relevanter Materialbewegungen zur Produktion

Die Grenzen sind dabei nicht für jedes Unternehmen identisch. Entscheidend ist die konkrete Prozess- und Systemarchitektur. SAP stellt beispielsweise Integrationsszenarien bereit, bei denen Produktionsaufträge aus S/4HANA an Digital Manufacturing übertragen und Ausführungsdaten wieder an das ERP zurückgegeben werden.

Integration ist ein zentraler Teil der Manufacturing-Architektur

Die Einführung einer Manufacturing-Lösung ist deshalb nicht nur eine Frage der Benutzeroberfläche am Shopfloor. Auch Stammdaten, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten müssen definiert werden.

Typische Integrationsobjekte sind:

  • Materialstämme
  • Arbeitsplätze und Ressourcen
  • Stücklisten
  • Arbeitspläne und Arbeitsgänge
  • Produktions- und Prozessaufträge
  • Bestands- und Materialbewegungen
  • Produktionsrückmeldungen
  • Qualitäts- und Prüfdaten

SAP beschreibt entsprechende Integrationsmechanismen zwischen S/4HANA und Digital Manufacturing für Stammdaten und Transaktionsdaten.

Für Schweizer Industrieunternehmen mit mehreren Werken oder historisch gewachsenen Systemlandschaften ist deshalb eine saubere Abgrenzung besonders wichtig: Welche Prozesse gehören ins ERP, welche in die Manufacturing-Ebene und welche Daten müssen zwischen den Systemen synchronisiert werden?

SAP S/4HANA und SAP Manufacturing erfüllen unterschiedliche, sich ergänzende Aufgaben. S/4HANA bildet den geschäftlichen und planerischen Kern; eine Manufacturing- bzw. MES-Lösung unterstützt die operative Ausführung am Shopfloor. Eine passende Architektur verbindet beide Ebenen, ohne Verantwortlichkeiten und Daten unnötig zu duplizieren.

SAP für durchgängige Supply-Chain-Prozesse

Produktion lässt sich nicht isoliert betrachten. Materialverfügbarkeit, Lieferanten, Lagerbestände, Produktionsplanung und Transport beeinflussen direkt, ob ein Fertigungsauftrag termingerecht ausgeführt werden kann. Für Industrieunternehmen wird deshalb die Integration von ERP, Produktion und Supply Chain zu einem zentralen Bestandteil der SAP-Architektur.

Von der Beschaffung bis zur Produktion

Ein typischer industrieller Prozess beginnt lange vor dem eigentlichen Produktionsauftrag:

Bedarf → Beschaffung → Wareneingang → Materialbereitstellung → Produktion → Lager → Transport → Kunde

SAP S/4HANA kann dabei zentrale ERP-Prozesse wie Beschaffung, Bestandsführung und Produktionsplanung abbilden. Ergänzende SAP-Lösungen können eingesetzt werden, wenn die Anforderungen an Lager, Transport oder Supply-Chain-Planung höher sind.

Für die Architekturplanung sollte deshalb nicht nur gefragt werden, welche SAP-Funktionen die Produktion benötigt. Ebenso wichtig ist die Frage, wo Material entsteht, wie es durch das Unternehmen fliesst und welche Informationen entlang der Lieferkette benötigt werden.

SAP EWM für Lager und Materialfluss

In produzierenden Unternehmen ist das Lager eng mit der Fertigung verbunden. Rohmaterial muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sein, fertige Produkte müssen eingelagert und für Versand oder weitere Prozesse bereitgestellt werden.

SAP Extended Warehouse Management (EWM) unterstützt komplexe Lager- und Materialflussprozesse. Dazu gehören unter anderem Wareneingang und Warenausgang, Lageraufgaben, Bestandsverwaltung und die Steuerung von Materialbewegungen. SAP beschreibt EWM als Lösung für die Planung und Steuerung von Lagerprozessen sowie für die Integration mit Produktion und weiteren Geschäftsprozessen.

Für Schweizer Industrieunternehmen mit mehreren Werken, hohen Bestandswerten oder komplexen Lagerstrukturen kann deshalb relevant sein, ob die Standardfunktionen des ERP ausreichen oder ein spezialisiertes Warehouse-Management erforderlich ist.

SAP TM für Transportprozesse

Nach der Produktion endet der Prozess nicht am Werkstor. Transportplanung, Spediteure, Lieferungen und Frachtkosten können ebenfalls Teil der integrierten Prozesslandschaft sein.

SAP Transportation Management (TM) unterstützt laut SAP die Planung und Ausführung von Transportprozessen und kann dabei mit ERP-, Lager- und Supply-Chain-Prozessen verbunden werden.

Gerade bei international tätigen Schweizer Industrieunternehmen können Transportprozesse aufgrund mehrerer Lieferwege, Standorte und Märkte entsprechend komplex werden. Die SAP-Architektur sollte daher berücksichtigen, welche Transportprozesse zentral gesteuert werden und welche Aufgaben bei Werken, Logistikpartnern oder regionalen Organisationen liegen.

SAP IBP für Planung und Supply-Chain-Transparenz

Während S/4HANA den operativen ERP- und Produktionskontext unterstützt, können Unternehmen für eine übergreifende Supply-Chain-Planung SAP Integrated Business Planning (SAP IBP) einsetzen.

SAP IBP unterstützt unter anderem Bereiche wie Absatz- und Bestandsplanung, Supply-Chain-Planung sowie S&OP-Prozesse. Damit können Unternehmen verschiedene Planungsbereiche stärker miteinander verbinden und Auswirkungen von Nachfrageänderungen auf Beschaffung und Produktion analysieren.

Für Industrieunternehmen ist dabei insbesondere die Verbindung zwischen Nachfrage, Materialverfügbarkeit und Produktionskapazität relevant. Eine Planungslösung sollte deshalb nicht als isoliertes Tool betrachtet werden, sondern als Teil des gesamten Planungsmodells.

Die entscheidende Frage: Wo liegt die Verantwortung für welchen Prozess?

Bei einer SAP-Transformation entstehen häufig mehrere Systeme, die Daten austauschen müssen. Eine klare Aufgabenverteilung hilft, unnötige Doppelpflege und widersprüchliche Datenstände zu vermeiden.

Prozess Typische SAP-Lösung Zentrale Fragestellung
Beschaffung SAP S/4HANA Procurement / SAP Ariba Wie werden Lieferanten und Beschaffungsprozesse gesteuert?
Produktionsplanung SAP S/4HANA Manufacturing / PP/DS Wie werden Bedarf, Material und Kapazitäten geplant?
Lager SAP EWM Wie werden Bestände und Materialflüsse gesteuert?
Transport SAP TM Wie werden Transporte geplant und ausgeführt?
Supply-Chain-Planung SAP IBP Wie werden Nachfrage, Bestand und Supply synchronisiert?
Shopfloor SAP Digital Manufacturing / MES Wie werden Produktionsprozesse operativ ausgeführt?

Nicht jedes Unternehmen benötigt jede dieser Lösungen. Entscheidend ist die Komplexität der eigenen Supply Chain, die bestehende Systemlandschaft und die Frage, welche Prozesse standardisiert, integriert oder weiterentwickelt werden sollen.

Für Schweizer Industrieunternehmen mit internationalen Lieferketten kommt zusätzlich die organisatorische Perspektive hinzu: Globale Prozesse und lokale Anforderungen müssen in einem konsistenten Betriebsmodell zusammengeführt werden. Deshalb sollte die Zielarchitektur nicht nur einzelne SAP-Produkte betrachten, sondern den gesamten Informations- und Materialfluss.

Eine leistungsfähige SAP-Landschaft für die Industrie verbindet Produktion und Supply Chain. S/4HANA bildet dabei den ERP-Kern; EWM, TM, IBP, Manufacturing und weitere Lösungen können je nach Prozesskomplexität ergänzende Aufgaben übernehmen. Entscheidend ist eine klare Prozess- und Datenverantwortung über die gesamte Lieferkette.

Was ist bei SAP-Projekten in Schweizer Industrieunternehmen besonders wichtig?

Ein SAP-Projekt in einem Schweizer Industrieunternehmen muss mehr berücksichtigen als die reine technische Einführung einer ERP-Lösung. Internationale Wertschöpfungsketten, globale SAP-Templates, mehrere Sprachen, unterschiedliche Werke und lokale Anforderungen können die Zielarchitektur und das Betriebsmodell wesentlich beeinflussen.

Globale Standards und lokale Anforderungen zusammenbringen

Viele Schweizer Industrieunternehmen sind Teil internationaler Unternehmensgruppen. Die Schweizer Gesellschaft kann deshalb in eine globale SAP-Landschaft eingebunden sein, während gleichzeitig lokale Prozesse und organisatorische Anforderungen berücksichtigt werden müssen.

Eine zentrale Frage lautet:

Welche Prozesse sollen global standardisiert werden und wo sind lokale Ausprägungen tatsächlich erforderlich?

Das betrifft beispielsweise:

  • Finanz- und Controlling-Prozesse
  • Einkauf und Lieferantenmanagement
  • Produktionsplanung und Fertigungsprozesse
  • Lager und Logistik
  • Stammdaten und Berechtigungen
  • Reporting und Analysen
  • Schnittstellen zu lokalen Systemen
  • Rollen und Verantwortlichkeiten

Ein globales Template kann Prozesse und Governance vereinheitlichen. Gleichzeitig sollte vermieden werden, lokale Anforderungen ohne klare Begründung in Form von Sonderlösungen abzubilden. Jede zusätzliche Abweichung kann langfristig Auswirkungen auf Wartung, Upgrades, Datenmodelle und Support haben.

Mehrsprachige und internationale Organisationen

Bei Unternehmen mit mehreren Schweizer Standorten oder internationalen Werken müssen Sprache, Organisationseinheiten und Prozesse von Beginn an berücksichtigt werden.

Dabei geht es nicht nur um die Benutzeroberfläche. Auch Stammdaten, Dokumente, Formulare, Rollen, Berichte und Prozessverantwortlichkeiten können sprach- oder länderspezifische Anforderungen haben.

Für einen globalen Rollout sollte deshalb früh geklärt werden:

  1. Welche Prozesse sind global vorgegeben?
  2. Welche Anforderungen gelten für die Schweizer Organisation?
  3. Welche Abweichungen sind fachlich oder regulatorisch notwendig?
  4. Welche Abweichungen sollen vermieden werden?
  5. Wer entscheidet über zukünftige Prozessänderungen?

Damit wird aus einem einzelnen Implementierungsprojekt ein belastbares Governance-Modell für die weitere SAP-Entwicklung.

Cloud und Datenschutz in der Schweiz

Auch die Wahl eines Cloud-Modells sollte nicht unabhängig von Daten- und Sicherheitsanforderungen betrachtet werden. Das Schweizer Datenschutzrecht enthält besondere Anforderungen an die Bearbeitung und Übermittlung von Personendaten ins Ausland.

Der EDÖB weist darauf hin, dass bei Cloud-Diensten unter anderem Auftragsbearbeiter und Unterauftragsbearbeiter, die Sicherheit der Datenbearbeitung sowie mögliche Übermittlungen von Personendaten in Drittländer geprüft werden müssen.

Für eine SAP-Cloud-Architektur bedeutet das nicht automatisch, dass Daten zwingend in der Schweiz gespeichert werden müssen. Entscheidend ist vielmehr, welche Daten verarbeitet werden, wo sie verarbeitet oder zugänglich gemacht werden und welche rechtlichen und vertraglichen Voraussetzungen für eine allfällige Auslandübermittlung gelten. Der EDÖB nennt hierfür unter anderem Angemessenheitsentscheidungen, geeignete Datenschutzgarantien und weitere gesetzlich vorgesehene Voraussetzungen.

Deshalb sollte die Cloud-Frage gemeinsam von IT, Datenschutz, Security und den betroffenen Fachbereichen beurteilt werden.

Daten und Stammdaten als Fundament

In Produktionsunternehmen hängen zahlreiche Prozesse von konsistenten Stammdaten ab. Materialstämme, Stücklisten, Arbeitspläne, Lieferanten, Kunden, Produktionsressourcen und Lagerinformationen können in mehreren Prozessen verwendet werden.

Eine S/4HANA-Transformation bietet deshalb die Gelegenheit, Datenqualität und Verantwortlichkeiten neu zu betrachten.

Wichtige Fragen sind:

  • Welche Stammdaten sind führend?
  • Wer ist für ihre Qualität verantwortlich?
  • Welche Daten werden zwischen ERP, MES, PLM und weiteren Systemen ausgetauscht?
  • Welche historischen Daten müssen migriert werden?
  • Welche Dubletten und veralteten Datensätze können entfernt werden?
  • Welche Daten werden für Reporting, Planung und KI-Anwendungen benötigt?

Gerade bei internationalen Rollouts ist ein einheitliches Datenmodell oft eine Voraussetzung dafür, dass Prozesse über mehrere Werke hinweg vergleichbar werden.

Integration bestehender Systeme

Eine moderne SAP-Landschaft ersetzt nicht automatisch alle bestehenden Anwendungen. Industrieunternehmen verfügen häufig über MES-, PLM-, CAD-, Lager-, Qualitäts-, Engineering- oder Maschinenanbindungen.

Daher sollte vor der Implementierung eine vollständige Integrationsübersicht erstellt werden:

Systembereich Typische Verbindung zu SAP
MES / Shopfloor Produktionsaufträge, Rückmeldungen, Produktionsdaten
PLM / Engineering Materialien, Stücklisten, Änderungsinformationen
Maschinen / IoT Prozess- und Maschinendaten
Lagerlösungen Bestände, Lageraufgaben, Materialbewegungen
Qualitätsmanagement Prüfaufträge, Ergebnisse, Qualitätsdaten
CRM / Kundenportale Kunden-, Auftrags- und Servicedaten
Analytics Stammdaten, Transaktionsdaten, Kennzahlen

Dabei sollte nicht jede bestehende Schnittstelle einfach technisch übernommen werden. Die Transformation ist eine Gelegenheit, Datenflüsse zu vereinfachen, Systemverantwortlichkeiten zu klären und unnötige Punkt-zu-Punkt-Integrationen zu reduzieren.

Governance entscheidet über die langfristige Wirkung

Ein SAP-Projekt endet nicht mit dem Go-live. Nach der Einführung müssen Prozesse, Daten, Schnittstellen, Berechtigungen und Erweiterungen weiterentwickelt werden.

Für Schweizer Industrieunternehmen mit globalen Strukturen empfiehlt sich deshalb ein klares Governance-Modell. Dazu gehören beispielsweise:

  • Verantwortliche für globale und lokale Prozesse
  • Regeln für Prozessabweichungen
  • Verantwortlichkeiten für Stammdaten
  • Standards für Schnittstellen und Erweiterungen
  • Vorgaben für Security und Datenschutz
  • Release- und Change-Prozesse
  • Zuständigkeiten für Support und Weiterentwicklung

Schweizer Industrieunternehmen sollten SAP-Transformationen nicht nur als IT-Projekt betrachten. Globales Prozessdesign, lokale Anforderungen, Datenqualität, Integration, Cloud-Architektur, Datenschutz und Governance müssen gemeinsam geplant werden. Besonders bei internationalen Organisationen entscheidet diese Abstimmung darüber, ob eine SAP-Landschaft langfristig standardisiert und gleichzeitig praxistauglich betrieben werden kann.

SAP-Beratung für die Schweizer Industrie mit LeverX

Für Industrieunternehmen ist die Wahl eines SAP-Partners eng mit der Komplexität des eigenen Transformationsvorhabens verbunden. Neben SAP-Know-how sind Erfahrung mit Produktionsprozessen, Supply Chain, Integration, Datenmigration und internationalen Systemlandschaften relevant.

LeverX unterstützt Unternehmen in der Schweiz bei SAP-Beratung, Implementierung, Migration, Integration und der Weiterentwicklung bestehender SAP-Landschaften. LeverX ist nach eigenen Angaben SAP Gold Partner und begleitet Unternehmen über den gesamten Projektlebenszyklus – von der strategischen Planung und Prozessberatung bis zu Implementierung, Betrieb und Optimierung.

SAP-Kompetenz für Produktion und Industrie

Für produzierende Unternehmen verbindet LeverX SAP-Beratung mit Kompetenzen in Fertigung und Supply Chain. Dazu gehören unter anderem SAP S/4HANA, Produktionsplanung mit SAP PP/DS, SAP Digital Manufacturing, SAP EWM, SAP TM und SAP IBP.

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Verbindung von ERP und operativen Produktionsprozessen. Bei SAP MES beziehungsweise SAP Digital Manufacturing unterstützt LeverX nach eigenen Angaben unter anderem bei Beratung, Implementierung, Integration und Support und verbindet SAP-Lösungen mit bestehenden IT- und Shopfloor-Landschaften.

Für ein Industrieunternehmen kann dadurch ein durchgängiger Ansatz entstehen:

SAP-Strategie → S/4HANA → Produktionsplanung → Manufacturing/Shopfloor → Lager und Logistik → Supply Chain

Welche Komponenten davon tatsächlich erforderlich sind, sollte jedoch anhand der bestehenden Prozesse, Systemlandschaft und strategischen Ziele des Unternehmens entschieden werden.

Erfahrung mit komplexen SAP-Landschaften

LeverX gibt aktuell mehr als 20 Jahre SAP-Erfahrung, über 1'500 abgeschlossene Projekte, mehr als 900 Kunden weltweit und über 500 zertifizierte SAP-Experten an. Das Unternehmen nennt zudem Erfahrung in mehr als 30 Branchen, darunter Fertigung und Logistik.

Für Industrieunternehmen relevant sind auch die von LeverX beschriebenen Projekterfahrungen in Bereichen wie globale Prozessharmonisierung, SAP-S/4HANA-Migration, Produktionsplanung und Supply Chain. Auf der Schweizer SAP-Beratungsseite wird beispielsweise ein Projekt für die Retal-Gruppe beschrieben, bei dem LeverX eine SAP-S/4HANA-Umgebung auf Azure migrierte und eine globale Vorlage weiterentwickelte.

Von der Analyse bis zum laufenden Betrieb

Eine SAP-Transformation endet nicht mit dem Go-live. Nach der Implementierung müssen Prozesse, Integrationen, Daten und SAP-Lösungen weiterentwickelt werden.

LeverX bietet deshalb Leistungen entlang verschiedener Projektphasen an:

  1. Analyse und Strategie – Bewertung der bestehenden SAP-Landschaft und Entwicklung eines Zielbilds
  2. Prozessdesign – Definition und Optimierung der zukünftigen Geschäftsprozesse
  3. Implementierung und Migration – Umsetzung von SAP-Lösungen und Überführung relevanter Daten
  4. Integration – Verbindung von SAP mit Manufacturing-, Shopfloor-, Logistik- und weiteren Unternehmenssystemen
  5. Go-live und Support – Stabilisierung und Unterstützung nach der Einführung
  6. Weiterentwicklung – kontinuierliche Optimierung der SAP-Landschaft

Damit lässt sich SAP-Beratung nicht nur als einzelne Implementierung betrachten, sondern als langfristige Weiterentwicklung der digitalen Prozesslandschaft.

SAP-Partner für Ihr Industrieunternehmen auswählen

Die passende SAP-Beratung sollte letztlich anhand der konkreten Anforderungen des Unternehmens bewertet werden. Relevante Kriterien sind beispielsweise:

  • Erfahrung mit der eigenen Branche und dem Produktionsmodell
  • Kompetenz in SAP S/4HANA und Manufacturing
  • Erfahrung mit Supply Chain, Lager und Logistik
  • Integration von ERP, MES und Shopfloor
  • Erfahrung mit Datenmigration und Stammdaten
  • Kompetenz für internationale Rollouts und globale Templates
  • Unterstützung für Cloud- und hybride SAP-Landschaften
  • Verfügbarkeit von Support und Application Management Services
  • Fähigkeit, Fachbereiche und IT in einem gemeinsamen Transformationsmodell zusammenzubringen

Für Schweizer Industrieunternehmen mit komplexen Produktions- und Supply-Chain-Prozessen bietet LeverX damit ein Leistungsportfolio, das von der SAP-Strategie über S/4HANA und Manufacturing bis zu Integration, Supply Chain und laufendem Support reicht. Welche Leistungen sinnvoll sind, hängt von der individuellen Ausgangslage und dem definierten Zielbild ab.

https://leverx.com/de-ch/blog/sap-beratung-industrie-schweiz
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