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SAP PI/PO ablösen: Migration zur SAP Integration Suite

Die Mainstream Maintenance für SAP PI/PO 7.5 endet 2027. LeverX analysiert Ihre bestehende Integrationslandschaft, bewertet Migrationsfähigkeit und Aufwand und begleitet den Wechsel zur SAP Integration Suite – von Assessment und Zielarchitektur bis Migration, Testing und Cutover.

Was ersetzt SAP PI/PO?

Für SAP-zentrierte Integrationslandschaften positioniert SAP die SAP Integration Suite als strategische cloudbasierte Plattform für die Modernisierung bestehender SAP-PI/PO-Szenarien. Sie bündelt verschiedene Integrationsfunktionen innerhalb von SAP BTP – darunter Cloud Integration, API Management, Event-basierte Integration sowie B2B- und Assessment-Funktionen.

Der Wechsel bedeutet deshalb nicht einfach: PI/PO wird durch ein einzelnes neues Tool ersetzt. Stattdessen werden unterschiedliche Integrationsaufgaben über spezialisierte Capabilities abgebildet.

Zentrale Bausteine der Zielarchitektur

  • Cloud Integration für Prozess- und Anwendungsintegration
  • API Management für Bereitstellung, Absicherung und Governance von APIs
  • Event-basierte Integration für asynchrone und entkoppelte Prozesse
  • B2B-Integration für Partner-, EDI- und Trading-Partner-Szenarien
  • Migration & Integration Assessment für die Bewertung bestehender Schnittstellen und die Planung der Zielarchitektur

Dadurch kann die Integrationslandschaft modularer aufgebaut werden als in klassischen PI/PO-Umgebungen. Welche Capabilities tatsächlich benötigt werden, hängt jedoch von den bestehenden Interfaces, Prozessen und zukünftigen Architekturprinzipien ab.

Die SAP Integration Suite ist damit nicht nur der technologische Nachfolger für viele PI/PO-Szenarien, sondern auch die Chance, bestehende Integrationen neu zu strukturieren statt sie lediglich 1:1 zu übertragen.

Mehr zur Plattform: SAP Integration Suite

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Schaffen Sie Klarheit über Aufwand und Risiken

Nicht jede PI/PO-Schnittstelle sollte 1:1 migriert werden

Eine PI/PO-Migration ist die Gelegenheit, die bestehende Integrationslandschaft zu bereinigen und technisch sinnvoll neu auszurichten. Nicht jede Schnittstelle sollte deshalb unverändert in die SAP Integration Suite übertragen werden. 

Migrieren

Standardisierte Szenarien, die technisch unterstützt werden und fachlich weiterhin sinnvoll sind, können möglichst direkt migriert werden.

Typisch für: stabile Interfaces mit überschaubarer Logik und klarer Zielarchitektur.

Anpassen

Einige Interfaces lassen sich grundsätzlich übertragen, benötigen aber Änderungen an Mapping, Adaptern, Routing, Security oder Konfiguration.

Typisch für: bestehende Szenarien mit begrenztem technischen Anpassungsbedarf.

Redesign

Wenn die bisherige Integrationslogik nicht mehr zur Zielarchitektur passt, kann ein Redesign sinnvoller sein als eine technische 1:1-Übernahme.

Typisch für: komplexe Orchestrierungen, stark gekoppelte Point-to-Point-Szenarien oder Interfaces, die künftig besser über APIs oder Events abgebildet werden.

Stilllegen oder konsolidieren

Nicht mehr benötigte, doppelte oder inzwischen durch Standardintegrationen ersetzbare Schnittstellen sollten nicht unnötig mitmigriert werden.

Typisch für: Altlasten, selten genutzte Interfaces und redundante Integrationen.

SAP PI/PO zu Integration Suite: Was ändert sich?

Der Wechsel von SAP PI/PO zur SAP Integration Suite ist mehr als ein technischer Plattformwechsel. Er verändert, wie Integrationen entwickelt, betrieben, überwacht und weiterentwickelt werden. 

Von On-Premise zu Cloud und Hybrid

SAP PI/PO wird typischerweise in einer On-Premise-Landschaft betrieben. Die SAP Integration Suite ist cloudbasiert und unterstützt gleichzeitig hybride Szenarien mit bestehenden On-Premise-Systemen.

Von klassischen Interfaces zu verschiedenen Integrationsmustern

Neben klassischen Integrationsflows können künftig APIs, Events und B2B-Integrationen gezielter eingesetzt werden. Nicht jede bestehende Schnittstelle muss deshalb nach demselben Muster neu aufgebaut werden.

Von technischem Betrieb zu Cloud-Service-Modell

Plattformbetrieb, Skalierung und Updates verändern sich mit dem Wechsel zur Cloud. Gleichzeitig müssen Unternehmen Governance, Security, Monitoring und Verantwortlichkeiten für die neue Betriebsarchitektur definieren.

Von 1:1-Migration zu Architekturentscheidung

Bestehende PI/PO-Interfaces sollten nicht automatisch übernommen werden. Je nach Szenario kann eine Migration, Anpassung, Neuentwicklung oder Stilllegung sinnvoller sein.

Von PI/PO-Monitoring zu neuem Betriebsmodell

Auch Monitoring, Fehleranalyse und Supportprozesse müssen an die SAP Integration Suite und die verwendeten BTP-Services angepasst werden.
Der Wechsel von PI/PO zur SAP Integration Suite ist deshalb nicht nur ein technisches Upgrade. Er verändert Integrationsarchitektur, Entwicklung, Betrieb, Monitoring und Governance.
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Finden Sie das passende Integrationsmuster für Ihre SAP-Landschaft

Was erhalten Sie aus einem PI/PO Migration Assessment?

Ein gutes Migration Assessment liefert keine allgemeine Empfehlung, sondern eine konkrete Entscheidungsgrundlage für Scope, Aufwand und Reihenfolge der Migration

Interface-Inventar

Ein strukturierter Überblick über die tatsächlich relevanten PI/PO-Integrationen – inklusive aktiver Schnittstellen, Abhängigkeiten und potenzieller Altlasten.

Migrationsbewertung

Klare Einordnung je Szenario: direkt migrieren, anpassen, redesignen oder stilllegen.

Risikoanalyse

Identifikation geschäftskritischer Abhängigkeiten, technischer Risiken, Custom Logic und möglicher Showstopper.

Zielarchitektur

Empfehlung, welche Capabilities der SAP Integration Suite für die zukünftige Landschaft benötigt werden – zum Beispiel Cloud Integration, APIs, Events oder B2B-Funktionen.

Aufwandsschätzung

Transparenz darüber, welche Interfaces den größten Migrations-, Test- und Anpassungsaufwand verursachen.

Migrationsroadmap

Priorisierte Migrationswellen mit einer sinnvollen Reihenfolge nach Kritikalität, Abhängigkeiten und technischem Aufwand.

Welche PI/PO-Szenarien benötigen besondere Aufmerksamkeit?

Nicht alle PI/PO-Schnittstellen haben denselben Migrationsaufwand. Besonders kritisch sind Szenarien mit individueller Logik, speziellen Protokollen oder hohen Betriebsanforderungen. 

Custom Mappings

Java-, XSLT- oder komplexe Mapping-Logik sollte auf Übertragbarkeit geprüft werden. Je nach Aufbau kann eine direkte Migration möglich sein oder eine Anpassung beziehungsweise Neuentwicklung erforderlich werden.

Adapter & Protokolle

Bestehende Kommunikationskanäle und Adapter müssen mit den verfügbaren Optionen der SAP Integration Suite abgeglichen werden. Unterschiede bei Protokollen, Authentifizierung oder Konfiguration können zusätzlichen Aufwand verursachen.

BPM & Orchestrierungen

Komplexe Prozesslogik und Orchestrierungen lassen sich nicht immer sinnvoll 1:1 übertragen. Hier sollte geprüft werden, ob die bestehende Logik migriert oder in der Zielarchitektur neu gestaltet werden sollte.

B2B- & EDI-Szenarien

Partnerabhängigkeiten, Nachrichtenstandards, Mappings und Onboarding-Prozesse können einen eigenen Migrationsscope erfordern – besonders bei großen Lieferanten- oder Kundennetzwerken.

High-Volume Interfaces

Bei großen Payloads, hohem Durchsatz oder niedrigen Latenzanforderungen sollten Performance, Skalierung und Monitoring bereits im Assessment berücksichtigt werden.

Je mehr Custom Logic, Sonderprotokolle und geschäftskritische Abhängigkeiten ein Interface enthält, desto wichtiger ist eine individuelle Bewertung statt einer pauschalen 1:1-Migration.
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Finden Sie den passenden Weg von PI/PO zur Integration Suite

Lift & Shift oder Redesign?

Nicht jede PI/PO-Schnittstelle braucht dieselbe Migrationsstrategie. Für manche Szenarien ist eine technisch nahe Migration sinnvoll, bei anderen lohnt sich ein Redesign, bevor bestehende Komplexität in die neue Landschaft übernommen wird. 

Lift & Shift / technisch nahe Migration

Eine technisch nahe Migration eignet sich vor allem dann, wenn:

  • das Interface einen weiterhin gültigen Geschäftsprozess unterstützt
  • die bestehende Logik überschaubar ist
  • passende Migrations- oder Standardmuster verfügbar sind
  • nur begrenzter Anpassungsbedarf besteht
  • ein Redesign keinen zusätzlichen geschäftlichen Nutzen bringen würde

Der Vorteil: geringerer Veränderungsumfang und meist ein schnellerer Weg in die neue Plattform.

Redesign

Ein Redesign sollte geprüft werden, wenn:

  • sich über Jahre viel Custom Logic angesammelt hat
  • Point-to-Point-Verbindungen starke Abhängigkeiten erzeugen
  • APIs oder Events besser zur zukünftigen Architektur passen
  • Integrationslogik an der falschen Stelle verankert ist
  • die S/4HANA-Transformation den zugrunde liegenden Prozess ohnehin verändert
  • bestehende Interfaces technisch weitergeführt werden könnten, aber strategisch nicht mehr sinnvoll sind

Die richtige Strategie muss nicht für die gesamte PI/PO-Landschaft gleich sein. In der Praxis ist häufig ein hybrider Ansatz sinnvoll: standardisierte Szenarien migrieren, ausgewählte Interfaces modernisieren und überflüssige Integrationen stilllegen.

So migriert LeverX SAP PI/PO zur SAP Integration Suite

LeverX strukturiert die Migration in klaren Phasen – von der Bestandsaufnahme bis zur stabilen Produktivsetzung. Ziel ist nicht nur der Plattformwechsel, sondern eine kontrollierte Modernisierung der Integrationslandschaft.

  • Bestehende Interfaces, Abhängigkeiten, Nutzung, Risiken und Migrationsfähigkeit werden analysiert. So entsteht ein belastbarer Überblick über Scope und Komplexität.

1. Assess

  • Auf Basis des Assessments werden Zielarchitektur, Integrationsmuster, Security, Governance und benötigte Capabilities der SAP Integration Suite definiert.

2. Design

  • Interfaces werden nach Business-Kritikalität, technischem Aufwand und Abhängigkeiten bewertet und in sinnvolle Migrationswellen gruppiert.

3. Priorisieren

  • Wo möglich, wird SAP Migration Tooling genutzt. Andere Szenarien werden angepasst, neu aufgebaut oder gezielt modernisiert.

4. Migrieren & modernisieren

  • Mappings, Payloads, Prozesslogik, Performance und End-to-End-Abläufe werden validiert, bevor die Schnittstellen produktiv gehen.

5. Testen

  • Die Produktivsetzung wird kontrolliert vorbereitet und begleitet – inklusive Monitoring, möglichem Parallelbetrieb und geplanter Abschaltung der entsprechenden PI/PO-Szenarien.

6. Cutover & Stabilisierung

Wie lassen sich Risiken beim Cutover reduzieren?

Der Cutover ist einer der kritischsten Punkte einer PI/PO-Migration. Entscheidend ist nicht nur, dass ein Interface technisch in der SAP Integration Suite läuft, sondern dass der zugrunde liegende Geschäftsprozess nach dem Go-live stabil funktioniert.

In Wellen statt im Big Bang migrieren

Geschäftskritische Schnittstellen sollten nach Möglichkeit in kontrollierten Migrationswellen produktiv gesetzt werden. So lassen sich Risiken besser isolieren und Erfahrungen aus frühen Wellen für spätere nutzen.

Parallelbetrieb gezielt einsetzen

Bei besonders kritischen Szenarien kann ein zeitlich begrenzter Parallelbetrieb sinnvoll sein, um das Verhalten alter und neuer Integrationen zu vergleichen und den Übergang abzusichern.

Abhängigkeiten vor dem Cutover sichtbar machen

Interfaces stehen selten allein. Upstream- und Downstream-Systeme, Jobs, Partnerverbindungen und Prozessabhängigkeiten sollten vor der Produktivsetzung vollständig dokumentiert und getestet werden.

Regressionstests automatisieren, wo sinnvoll

Wiederholbare Tests für Mappings, Payloads und End-to-End-Prozesse reduzieren manuellen Aufwand und helfen, Abweichungen früh zu erkennen. Ergänzend bleiben fachliche Tests durch Prozessverantwortliche wichtig.

Rollback-Szenarien vorbereiten

Für kritische Integrationen sollte vor dem Go-live klar definiert sein, wie im Fehlerfall reagiert wird – inklusive Verantwortlichkeiten, Entscheidungswegen und möglicher Rückkehr auf den bisherigen Prozess.

Produktivbetrieb eng überwachen

Nach dem Cutover sollten Message-Flows, Fehlerquoten, Laufzeiten und kritische Geschäftsprozesse besonders eng überwacht werden, damit Probleme schnell erkannt und behoben werden können.

Fachbereiche einbeziehen

Technische Tests allein reichen nicht aus. Business Owner sollten bestätigen, dass Aufträge, Lieferungen, Rechnungen oder andere relevante Prozesse nach der Migration fachlich korrekt funktionieren.
Reduzieren Sie Cutover-Risiken mit klaren Tests, Abhängigkeiten und Fallback-Szenarien.

Wissen zur SAP PI/PO-Migration

Vertiefen Sie zentrale Fragen rund um Wartungsende, Migration Assessment und den Wechsel von SAP PI/PO zur SAP Integration Suite.

Warum LeverX für Ihre SAP PI/PO Migration?

Eine PI/PO-Migration betrifft selten nur die Middleware. Sie beeinflusst ERP-Prozesse, Cloud-Anwendungen, Partnerverbindungen, Security und den späteren Betrieb. LeverX verbindet deshalb Integrationskompetenz mit tiefem SAP- und S/4HANA-Know-how

  • SAP-Integration & S/4HANA Expertise

    Wir betrachten PI/PO nicht isoliert, sondern im Kontext Ihrer gesamten SAP-Landschaft – insbesondere dann, wenn die Migration mit einer S/4HANA-Transformation zusammenfällt.

     

  • Von Assessment bis Betrieb

    LeverX begleitet den gesamten Migrationsprozess: Assessment, Zielarchitektur, Umsetzung, Testing, Cutover, Stabilisierung und Support.

  • SAP- und Non-SAP-Landschaften

    Wir unterstützen Integrationen zwischen SAP-Systemen, Cloud-Anwendungen, Drittanbieterplattformen und externen Geschäftspartnern.

     

  • Erfahrung mit komplexen Integrationen

    APIs, B2B/EDI, hybride Cloud-/On-Premise-Szenarien, individuelle Mappings und geschäftskritische Interfaces werden in einer gemeinsamen Zielarchitektur berücksichtigt.

  • Globale Delivery mit DACH-Fokus

    LeverX kombiniert internationale SAP-Delivery-Kapazitäten mit lokaler Zusammenarbeit und Projektsteuerung für Unternehmen in Deutschland und der DACH-Region.

     

  • LeverX auf einen Blick

    20+ Jahre SAP-Erfahrung
    1.500+ realisierte Projekte
    2.200+ Experten weltweit
    500+ SAP-Zertifizierungen

Häufige Fragen zur SAP PI/PO Migration