SAP PI/PO ablösen: Migration zur SAP Integration Suite
Die Mainstream Maintenance für SAP PI/PO 7.5 endet 2027. LeverX analysiert Ihre bestehende Integrationslandschaft, bewertet Migrationsfähigkeit und Aufwand und begleitet den Wechsel zur SAP Integration Suite – von Assessment und Zielarchitektur bis Migration, Testing und Cutover.
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SAP PI/PO Wartungsende: Warum Unternehmen jetzt planen sollten
Die Mainstream Maintenance für SAP Process Integration (PI) und SAP Process Orchestration (PO) endet Ende 2027. Über Extended Maintenance kann der Supportzeitraum bis Ende 2030 verlängert werden. Das bedeutet nicht, dass PI/PO ab 2028 automatisch nicht mehr funktioniert. Unternehmen sollten jedoch frühzeitig entscheiden, wie ihre Integrationslandschaft künftig betrieben und auf die SAP Integration Suite ausgerichtet werden soll.
Der eigentliche Zeitfaktor ist dabei weniger die technische Plattformmigration als die bestehende Schnittstellenlandschaft. In gewachsenen SAP-Umgebungen müssen häufig zahlreiche Interfaces, Mappings, Adapter, Abhängigkeiten und individuelle Prozesslogiken bewertet werden, bevor ein realistischer Migrationsplan entstehen kann.
Warum frühe Planung entscheidend ist
- Nicht jedes Interface lässt sich gleich migrieren. Einige Szenarien können durch SAP Migration Tooling unterstützt werden, andere benötigen Anpassungen oder ein Redesign.
- Custom Mappings und Adapter erhöhen die Komplexität. Individuelle Entwicklungen und ältere Integrationsmuster müssen auf ihre Eignung für die Zielarchitektur geprüft werden.
- Nicht jede bestehende Schnittstelle sollte übernommen werden. Eine Migration ist eine Gelegenheit, nicht mehr benötigte Interfaces stillzulegen und unnötige Point-to-Point-Verbindungen zu reduzieren.
- Testing und Cutover benötigen Zeit. Geschäftskritische Integrationen müssen Ende-zu-Ende getestet und gemeinsam mit den Fachbereichen validiert werden.
- PI/PO und S/4HANA sollten zusammengedacht werden. Wer gleichzeitig eine S/4HANA-Transformation plant, sollte vermeiden, bestehende ECC-Integrationen zunächst unverändert zu migrieren und kurz darauf erneut anzupassen.
Je früher der tatsächliche PI/PO-Scope bekannt ist, desto besser lassen sich Aufwand, Risiken und Migrationswellen planen – ohne unnötig technische Altlasten in die neue Integrationslandschaft zu übertragen.
Klären Sie frühzeitig, wie groß Ihr PI/PO-Migrationsscope tatsächlich ist.
Was ersetzt SAP PI/PO?
Für SAP-zentrierte Integrationslandschaften positioniert SAP die SAP Integration Suite als strategische cloudbasierte Plattform für die Modernisierung bestehender SAP-PI/PO-Szenarien. Sie bündelt verschiedene Integrationsfunktionen innerhalb von SAP BTP – darunter Cloud Integration, API Management, Event-basierte Integration sowie B2B- und Assessment-Funktionen.
Der Wechsel bedeutet deshalb nicht einfach: PI/PO wird durch ein einzelnes neues Tool ersetzt. Stattdessen werden unterschiedliche Integrationsaufgaben über spezialisierte Capabilities abgebildet.
Zentrale Bausteine der Zielarchitektur
- Cloud Integration für Prozess- und Anwendungsintegration
- API Management für Bereitstellung, Absicherung und Governance von APIs
- Event-basierte Integration für asynchrone und entkoppelte Prozesse
- B2B-Integration für Partner-, EDI- und Trading-Partner-Szenarien
- Migration & Integration Assessment für die Bewertung bestehender Schnittstellen und die Planung der Zielarchitektur
Dadurch kann die Integrationslandschaft modularer aufgebaut werden als in klassischen PI/PO-Umgebungen. Welche Capabilities tatsächlich benötigt werden, hängt jedoch von den bestehenden Interfaces, Prozessen und zukünftigen Architekturprinzipien ab.
Die SAP Integration Suite ist damit nicht nur der technologische Nachfolger für viele PI/PO-Szenarien, sondern auch die Chance, bestehende Integrationen neu zu strukturieren statt sie lediglich 1:1 zu übertragen.
Mehr zur Plattform: SAP Integration Suite
SAP PI/PO zu Integration Suite: Was ändert sich?
Der Wechsel von SAP PI/PO zur SAP Integration Suite ist mehr als ein technischer Plattformwechsel. Er verändert, wie Integrationen entwickelt, betrieben, überwacht und weiterentwickelt werden.
Von On-Premise zu Cloud und Hybrid
SAP PI/PO wird typischerweise in einer On-Premise-Landschaft betrieben. Die SAP Integration Suite ist cloudbasiert und unterstützt gleichzeitig hybride Szenarien mit bestehenden On-Premise-Systemen.
Von klassischen Interfaces zu verschiedenen Integrationsmustern
Neben klassischen Integrationsflows können künftig APIs, Events und B2B-Integrationen gezielter eingesetzt werden. Nicht jede bestehende Schnittstelle muss deshalb nach demselben Muster neu aufgebaut werden.
Von technischem Betrieb zu Cloud-Service-Modell
Plattformbetrieb, Skalierung und Updates verändern sich mit dem Wechsel zur Cloud. Gleichzeitig müssen Unternehmen Governance, Security, Monitoring und Verantwortlichkeiten für die neue Betriebsarchitektur definieren.
Von 1:1-Migration zu Architekturentscheidung
Bestehende PI/PO-Interfaces sollten nicht automatisch übernommen werden. Je nach Szenario kann eine Migration, Anpassung, Neuentwicklung oder Stilllegung sinnvoller sein.
Von PI/PO-Monitoring zu neuem Betriebsmodell
Auch Monitoring, Fehleranalyse und Supportprozesse müssen an die SAP Integration Suite und die verwendeten BTP-Services angepasst werden.
Der Wechsel von PI/PO zur SAP Integration Suite ist deshalb nicht nur ein technisches Upgrade. Er verändert Integrationsarchitektur, Entwicklung, Betrieb, Monitoring und Governance.
Nicht jede PI/PO-Schnittstelle sollte 1:1 migriert werden
Migrieren
Typisch für: stabile Interfaces mit überschaubarer Logik und klarer Zielarchitektur.
Anpassen
Typisch für: bestehende Szenarien mit begrenztem technischen Anpassungsbedarf.
Redesign
Typisch für: komplexe Orchestrierungen, stark gekoppelte Point-to-Point-Szenarien oder Interfaces, die künftig besser über APIs oder Events abgebildet werden.
Stilllegen oder konsolidieren
Typisch für: Altlasten, selten genutzte Interfaces und redundante Integrationen.
SAP PI/PO zu Integration Suite: Was ändert sich?
Der Wechsel von SAP PI/PO zur SAP Integration Suite ist mehr als ein technischer Plattformwechsel. Er verändert, wie Integrationen entwickelt, betrieben, überwacht und weiterentwickelt werden.
Von On-Premise zu Cloud und Hybrid
Von klassischen Interfaces zu verschiedenen Integrationsmustern
Von technischem Betrieb zu Cloud-Service-Modell
Von 1:1-Migration zu Architekturentscheidung
Von PI/PO-Monitoring zu neuem Betriebsmodell
Wie funktioniert das SAP Migration Assessment?
Das SAP Migration Assessment unterstützt Unternehmen dabei, bestehende Integrationsszenarien aus SAP Process Orchestration strukturiert zu analysieren und den technischen Migrationsaufwand in Richtung SAP Integration Suite einzuschätzen.
Dabei können Daten aus der bestehenden PI/PO-Landschaft ausgewertet und Integrationsszenarien nach ihrem Migrationsstatus klassifiziert werden, zum Beispiel als:
- Ready to migrate – technisch für eine Migration geeignet
- Adjustment required – grundsätzlich migrierbar, aber mit Anpassungen
- Evaluation required – weitere technische Bewertung notwendig
Zusätzlich liefert das Assessment eine erste Einschätzung des potenziellen technischen Migrationsaufwands.
Das Tool-Ergebnis ist erst der Anfang
Ein technisches Assessment allein beantwortet noch nicht, welche Interfaces tatsächlich zuerst migriert werden sollten und welche Zielarchitektur sinnvoll ist.
LeverX ergänzt die technische Bewertung deshalb um:
- Business-Kritikalität der Schnittstellen
- tatsächliche Nutzung und Abhängigkeiten
- Datenvolumen und Performance-Anforderungen
- Security- und Compliance-Anforderungen
- Custom Logic, Mappings und Adapter
- Eignung für Migration, Anpassung oder Redesign
- Potenzial zur Stilllegung oder Konsolidierung
- Test- und Cutover-Anforderungen
- Priorisierung für Migrationswellen
- Anforderungen an die zukünftige Integration-Suite-Architektur
Das SAP Migration Assessment zeigt, was technisch möglich ist. Ein belastbarer Migrationsplan muss zusätzlich berücksichtigen, was fachlich sinnvoll, geschäftskritisch und langfristig architektonisch tragfähig ist.
Was erhalten Sie aus einem PI/PO Migration Assessment?
Ein gutes Migration Assessment liefert keine allgemeine Empfehlung, sondern eine konkrete Entscheidungsgrundlage für Scope, Aufwand und Reihenfolge der Migration.
Interface-Inventar
Migrationsbewertung
Risikoanalyse
Zielarchitektur
Aufwandsschätzung
Migrationsroadmap
Welche PI/PO-Szenarien benötigen besondere Aufmerksamkeit?
Nicht alle PI/PO-Schnittstellen haben denselben Migrationsaufwand. Besonders kritisch sind Szenarien mit individueller Logik, speziellen Protokollen oder hohen Betriebsanforderungen.
Custom Mappings
Adapter & Protokolle
BPM & Orchestrierungen
B2B- & EDI-Szenarien
High-Volume Interfaces
Lift & Shift oder Redesign?
Lift & Shift / technisch nahe Migration
Eine technisch nahe Migration eignet sich vor allem dann, wenn:
- das Interface einen weiterhin gültigen Geschäftsprozess unterstützt
- die bestehende Logik überschaubar ist
- passende Migrations- oder Standardmuster verfügbar sind
- nur begrenzter Anpassungsbedarf besteht
- ein Redesign keinen zusätzlichen geschäftlichen Nutzen bringen würde
Der Vorteil: geringerer Veränderungsumfang und meist ein schnellerer Weg in die neue Plattform.
Redesign
Ein Redesign sollte geprüft werden, wenn:
- sich über Jahre viel Custom Logic angesammelt hat
- Point-to-Point-Verbindungen starke Abhängigkeiten erzeugen
- APIs oder Events besser zur zukünftigen Architektur passen
- Integrationslogik an der falschen Stelle verankert ist
- die S/4HANA-Transformation den zugrunde liegenden Prozess ohnehin verändert
- bestehende Interfaces technisch weitergeführt werden könnten, aber strategisch nicht mehr sinnvoll sind
Die richtige Strategie muss nicht für die gesamte PI/PO-Landschaft gleich sein. In der Praxis ist häufig ein hybrider Ansatz sinnvoll: standardisierte Szenarien migrieren, ausgewählte Interfaces modernisieren und überflüssige Integrationen stilllegen.
So migriert LeverX SAP PI/PO zur SAP Integration Suite
LeverX strukturiert die Migration in klaren Phasen – von der Bestandsaufnahme bis zur stabilen Produktivsetzung. Ziel ist nicht nur der Plattformwechsel, sondern eine kontrollierte Modernisierung der Integrationslandschaft.
- Bestehende Interfaces, Abhängigkeiten, Nutzung, Risiken und Migrationsfähigkeit werden analysiert. So entsteht ein belastbarer Überblick über Scope und Komplexität.
1. Assess
- Auf Basis des Assessments werden Zielarchitektur, Integrationsmuster, Security, Governance und benötigte Capabilities der SAP Integration Suite definiert.
2. Design
- Interfaces werden nach Business-Kritikalität, technischem Aufwand und Abhängigkeiten bewertet und in sinnvolle Migrationswellen gruppiert.
3. Priorisieren
- Wo möglich, wird SAP Migration Tooling genutzt. Andere Szenarien werden angepasst, neu aufgebaut oder gezielt modernisiert.
4. Migrieren & modernisieren
- Mappings, Payloads, Prozesslogik, Performance und End-to-End-Abläufe werden validiert, bevor die Schnittstellen produktiv gehen.
5. Testen
- Die Produktivsetzung wird kontrolliert vorbereitet und begleitet – inklusive Monitoring, möglichem Parallelbetrieb und geplanter Abschaltung der entsprechenden PI/PO-Szenarien.
6. Cutover & Stabilisierung
Wie lassen sich Risiken beim Cutover reduzieren?
In Wellen statt im Big Bang migrieren
Parallelbetrieb gezielt einsetzen
Abhängigkeiten vor dem Cutover sichtbar machen
Regressionstests automatisieren, wo sinnvoll
Rollback-Szenarien vorbereiten
Produktivbetrieb eng überwachen
Fachbereiche einbeziehen
Wissen zur SAP PI/PO-Migration
SAP PI/PO Wartungsende 2027: Was Unternehmen jetzt tun sollten
SAP Migration Assessment für PI/PO: Was das Tool zeigt – und was nicht
SAP PI/PO vs. SAP Integration Suite: Was ändert sich bei Architektur, Entwicklung und Betrieb?
Warum LeverX für Ihre SAP PI/PO Migration?
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SAP-Integration & S/4HANA Expertise
Wir betrachten PI/PO nicht isoliert, sondern im Kontext Ihrer gesamten SAP-Landschaft – insbesondere dann, wenn die Migration mit einer S/4HANA-Transformation zusammenfällt.
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Von Assessment bis Betrieb
LeverX begleitet den gesamten Migrationsprozess: Assessment, Zielarchitektur, Umsetzung, Testing, Cutover, Stabilisierung und Support.
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SAP- und Non-SAP-Landschaften
Wir unterstützen Integrationen zwischen SAP-Systemen, Cloud-Anwendungen, Drittanbieterplattformen und externen Geschäftspartnern.
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Erfahrung mit komplexen Integrationen
APIs, B2B/EDI, hybride Cloud-/On-Premise-Szenarien, individuelle Mappings und geschäftskritische Interfaces werden in einer gemeinsamen Zielarchitektur berücksichtigt.
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Globale Delivery mit DACH-Fokus
LeverX kombiniert internationale SAP-Delivery-Kapazitäten mit lokaler Zusammenarbeit und Projektsteuerung für Unternehmen in Deutschland und der DACH-Region.
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LeverX auf einen Blick
20+ Jahre SAP-Erfahrung
1.500+ realisierte Projekte
2.200+ Experten weltweit
500+ SAP-Zertifizierungen
Häufige Fragen zur SAP PI/PO Migration
Wann endet die Wartung für SAP PI/PO?
Die Standardwartung für SAP Process Integration und SAP Process Orchestration endet Ende 2027. SAP sieht darüber hinaus Extended Maintenance bis Ende 2030 vor. Für Unternehmen mit größeren PI/PO-Landschaften bedeutet das: Die verbleibende Zeit sollte für Assessment, Zielarchitektur, Migration und Tests eingeplant werden – insbesondere dann, wenn viele geschäftskritische Schnittstellen oder parallele S/4HANA-Projekte betroffen sind.
Läuft SAP PI/PO nach 2027 weiter?
Was ist der Nachfolger von SAP PI/PO?
Muss SAP PI/PO auf SAP Integration Suite migriert werden?
Es besteht kein technischer Zwang, sämtliche PI/PO-Schnittstellen sofort oder 1:1 zu migrieren. Für Unternehmen, die ihre SAP-Integrationslandschaft über das Wartungsende hinaus strategisch modernisieren möchten, ist SAP Integration Suite jedoch die von SAP vorgesehene Zielplattform. Im Assessment sollte je Interface entschieden werden, ob Migration, Anpassung, Redesign oder Stilllegung sinnvoll ist. SAP empfiehlt ausdrücklich, bestehende Szenarien beim Übergang neu zu bewerten.
Was ist SAP Migration Assessment?
Können alle PI/PO-Interfaces automatisch migriert werden?
Was ist der Unterschied zwischen Migration und Redesign?
Wie lange dauert eine SAP PI/PO Migration?
Was kostet eine SAP PI/PO Migration?
Können PI/PO und SAP Integration Suite parallel betrieben werden?
Was passiert mit Custom Mappings und BPM-Szenarien?
Sollte PI/PO gemeinsam mit S/4HANA migriert werden?
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