Dieser Artikel zeigt, wovon die Kosten einer SAP S/4HANA Migration wirklich abhängen, welche typischen Kostentreiber berücksichtigt werden müssen – und wie Unternehmen zu einer realistischen Budgetplanung gelangen.
Die Frage nach den Kosten einer SAP S/4HANA Migration gehört zu den zentralen Entscheidungskriterien vieler Unternehmen. Gleichzeitig kursieren am Markt sehr unterschiedliche Einschätzungen – von pauschalen Richtwerten bis hin zu unrealistisch niedrigen Projektbudgets.
In der Praxis hängen die tatsächlichen SAP S/4HANA Migration Kosten jedoch von einer Vielzahl technischer, organisatorischer und strategischer Faktoren ab. Systemgröße, Custom-Code-Anteil, gewählter Migrationsansatz, Infrastrukturmodell und interne Ressourcen beeinflussen den Projektumfang maßgeblich.
Wer ausschließlich auf kurzfristige Projektkosten blickt, unterschätzt häufig die langfristigen Auswirkungen auf Betrieb, Wartbarkeit und Innovationsfähigkeit. Deshalb ist neben den initialen Investitionen auch der Total Cost of Ownership (TCO) ein entscheidender Bewertungsmaßstab.
Dieser Artikel zeigt, wovon die Kosten einer SAP S/4HANA Migration wirklich abhängen, welche typischen Kostentreiber berücksichtigt werden müssen – und wie Unternehmen zu einer realistischen Budgetplanung gelangen.
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Wenn von SAP S/4HANA Migration Kosten gesprochen wird, sind häufig nur die direkten Projektkosten gemeint – also Beratungsleistungen, technische Umsetzung und Testphasen. Diese Betrachtung greift jedoch zu kurz.
In der Praxis lassen sich die Kosten einer SAP S/4HANA Migration in drei Ebenen unterscheiden:
Dazu zählen Analyse, Konzeption, technische Migration, Tests, Cutover und Go-Live-Unterstützung. Diese Kosten sind zeitlich begrenzt, können jedoch je nach Komplexität stark variieren.
Ob On-Premise, Private Cloud oder Public Cloud – das gewählte Betriebsmodell beeinflusst Lizenzstruktur, Hosting-Kosten, Wartung und laufenden Support erheblich.
Der Total Cost of Ownership (TCO) berücksichtigt neben den initialen Projektkosten auch Betrieb, Weiterentwicklung, Wartbarkeit, Releasefähigkeit und zukünftige Innovationsprojekte.
Gerade bei strategischen ERP-Transformationen ist daher nicht nur entscheidend, was die Migration heute kostet – sondern welche wirtschaftlichen Auswirkungen sie in den kommenden fünf bis zehn Jahren hat.
Eine isolierte Betrachtung der Projektkosten kann zu Fehlentscheidungen führen. Erst die Kombination aus initialem Budget, laufenden Betriebskosten und langfristigem TCO ergibt ein realistisches Bild.
Die tatsächlichen SAP S/4HANA Migration Kosten werden maßgeblich durch die Ausgangssituation und strategische Entscheidungen im Projekt beeinflusst. Im Folgenden sind die zentralen Kostentreiber aufgeführt, die bei einer realistischen Budgetplanung berücksichtigt werden sollten.
Die Komplexität der bestehenden Systemlandschaft ist einer der größten Einflussfaktoren.
Relevante Aspekte:
Je gewachsener und individueller das bestehende SAP ECC System ist, desto höher ist in der Regel der Analyse-, Test- und Anpassungsaufwand.
Der strategische Ansatz hat direkte Auswirkungen auf Projektumfang und Kostenstruktur.
Während eine System Conversion häufig geringere Initialkosten verursacht, kann ein Greenfield-Ansatz langfristig zu optimierten Prozessen und niedrigeren Betriebskosten führen.
Viele Unternehmen verfügen über umfangreiche kundeneigene Entwicklungen (Z-Code).
Kostenrelevante Faktoren:
Je höher der Individualisierungsgrad, desto größer ist der technische Anpassungsbedarf.
Die Entscheidung zwischen On-Premise, Private Cloud oder Public Cloud beeinflusst sowohl Investitions- als auch Betriebskosten.
Diese Entscheidung wirkt sich nicht nur auf die Projektkosten, sondern maßgeblich auf den langfristigen SAP S/4HANA TCO aus.
Unterschätzt werden häufig die Kosten für Tests und Business Continuity.
Eine reduzierte Downtime kann zusätzlichen technischen Aufwand bedeuten, senkt jedoch das wirtschaftliche Risiko im Produktivbetrieb.
Nicht alle Kosten entstehen extern.
Unzureichende interne Ressourcen führen häufig zu Verzögerungen und erhöhen indirekt die Gesamtkosten der Migration.
Bei der Bewertung der SAP S/4HANA Migration Kosten konzentrieren sich viele Unternehmen zunächst auf das Projektbudget. Entscheidend für die langfristige Wirtschaftlichkeit ist jedoch der Total Cost of Ownership (TCO).
Der SAP S/4HANA TCO umfasst nicht nur die einmaligen Migrationskosten, sondern sämtliche Aufwände über den gesamten Lebenszyklus des Systems hinweg.
Eine vermeintlich günstige Migration kann langfristig höhere Betriebskosten verursachen – etwa durch komplexe Systemlandschaften, nicht bereinigten Custom Code oder fehlende Standardisierung.
Umgekehrt kann ein strukturierter, sauber geplanter Transformationsansatz initial höhere Projektkosten verursachen, jedoch die Wartbarkeit verbessern, Releasezyklen vereinfachen und zukünftige Innovationsprojekte beschleunigen.
Unternehmen, die ausschließlich auf kurzfristige Projektkosten fokussieren, riskieren versteckte Folgekosten im Betrieb. Eine ganzheitliche TCO-Betrachtung hilft dabei:
Gerade bei ERP-Kernsystemen sollte die Frage daher nicht lauten:
„Was kostet die Migration?“
sondern:
„Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat unsere Entscheidung in den nächsten fünf bis zehn Jahren?“
Planen Sie nicht nur Projektkosten – sondern den langfristigen SAP S/4HANA TCO.
Wir unterstützen Sie bei einer ganzheitlichen Kosten- und Wirtschaftlichkeitsbewertung.
Viele Budgetüberschreitungen entstehen nicht durch unerwartete technische Probleme, sondern durch strukturelle Fehlannahmen in der Planungsphase. Die folgenden Fehler treten in der Praxis besonders häufig auf.
Wird ausschließlich das initiale Projektbudget betrachtet, bleiben laufende Betriebs- und Folgekosten unberücksichtigt. Dies führt häufig dazu, dass vermeintlich günstige Migrationsansätze langfristig höhere Gesamtaufwände verursachen.
Eine realistische Betrachtung der SAP S/4HANA Migration Kosten sollte daher immer den langfristigen TCO einbeziehen.
Viele Unternehmen gehen davon aus, dass bestehende Entwicklungen problemlos übernommen werden können. In der Realität verursacht die Analyse, Bereinigung und Anpassung von Z-Code oft einen erheblichen Mehraufwand.
Nicht kompatible Add-ons oder unzureichend dokumentierte Anpassungen sind typische Kostentreiber.
Tests werden in frühen Planungsphasen häufig zu knapp kalkuliert. Fehlende Regressionstests oder unvollständige Integrationsprüfungen erhöhen jedoch das Risiko von Fehlern im Produktivbetrieb – mit entsprechend hohen Folgekosten.
Eine strukturierte Teststrategie reduziert spätere Stabilisierungskosten deutlich.
Zu optimistische Projektpläne führen zu erhöhtem Druck, Zusatzaufwänden und unvorhergesehenen Budgetanpassungen. Besonders komplexe Systemlandschaften erfordern ausreichend Zeit für Analyse, Validierung und Stabilisierung.
Die Einbindung von Key Usern, Fachbereichen und internen IT-Teams wird häufig unterschätzt. Fehlende interne Kapazitäten führen zu Verzögerungen und steigenden Projektkosten.
Wird die Migration rein technisch betrachtet, ohne klare Zielarchitektur oder Innovationsstrategie, entstehen langfristig zusätzliche Optimierungsprojekte – mit entsprechendem Budgetbedarf.
Die meisten Budgetüberschreitungen bei SAP S/4HANA Projekten entstehen nicht durch die Technologie selbst, sondern durch unvollständige Planung, unklare Zieldefinition oder fehlende Transparenz bei den Kostentreibern.
Eine strukturierte Analyse vor Projektstart ist daher der wichtigste Schritt, um realistische und planbare SAP S/4HANA Migration Kosten zu gewährleisten.
Eine belastbare Einschätzung der SAP S/4HANA Migration Kosten entsteht nicht durch pauschale Richtwerte, sondern durch eine strukturierte Analyse der bestehenden Systemlandschaft.
Eine realistische Kostenbewertung umfasst in der Regel folgende Schritte:
Ziel ist es, die technische Komplexität transparent zu machen.
Diese Analyse liefert eine realistische Einschätzung des Anpassungsaufwands.
Ob System Conversion, Greenfield oder hybrides Modell – der gewählte Ansatz beeinflusst Projektumfang, Ressourcenbedarf und TCO erheblich.
Die Entscheidung zwischen On-Premise, Private Cloud oder Public Cloud wirkt sich nicht nur auf Investitionskosten, sondern auch auf den langfristigen SAP S/4HANA TCO aus.
Eine realistische Budgetplanung bezieht interne Projektkapazitäten, Fachbereichsbeteiligung und organisatorische Rahmenbedingungen mit ein.
Unternehmen, die vor Projektstart Transparenz über technische Komplexität, Ressourcenbedarf und strategische Ziele schaffen, vermeiden typische Budgetüberschreitungen.
Eine fundierte Kostenanalyse ermöglicht:
Die SAP S/4HANA Migration Kosten werden nicht nur durch technische Rahmenbedingungen bestimmt, sondern maßgeblich durch die Qualität der Analyse, die Projektmethodik und die strategischen Architekturentscheidungen im Projektverlauf.
LeverX begleitet Unternehmen seit über 20 Jahren bei komplexen SAP-Transformationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Als SAP-Gold-Partner verfügen wir über tiefgehende Erfahrung in System Conversion, Greenfield-Implementierungen und hybriden Migrationsszenarien.
Unser Ansatz basiert auf:
Statt pauschaler Budgetschätzungen erstellen wir belastbare Kostenmodelle, die sowohl Projektaufwand als auch langfristige Betriebskosten berücksichtigen. Dadurch erhalten Unternehmen eine realistische Entscheidungsgrundlage – technisch, organisatorisch und wirtschaftlich.
Besonders bei geschäftskritischen ERP-Systemen ist entscheidend, dass Migration, Stabilität und zukünftige Innovationsfähigkeit zusammengedacht werden. LeverX verbindet technische Expertise mit strategischer Beratung und stellt sicher, dass SAP S/4HANA Migration Kosten nicht nur kalkuliert, sondern nachhaltig gesteuert werden.
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Transparente Analyse. Klare Kostentreiber. Planbare Budgetstruktur.
Die SAP S/4HANA Migration Kosten hängen stark von der bestehenden Systemlandschaft, dem Custom-Code-Anteil, der Datenmenge sowie dem gewählten Migrationsansatz ab. Pauschale Preise sind daher wenig belastbar. Eine realistische Kostenschätzung erfordert eine strukturierte Analyse der SAP ECC Umgebung und eine klare Definition von Projektumfang und Zielarchitektur.
Eine System Conversion (Brownfield) verursacht häufig geringere initiale Projektkosten, da bestehende Prozesse und Strukturen weitgehend übernommen werden. Ein Greenfield-Ansatz kann jedoch langfristig zu optimierten Prozessen und geringeren Betriebskosten führen. Welche Option wirtschaftlich sinnvoller ist, hängt von den strategischen Zielen und dem langfristigen SAP S/4HANA TCO ab.
Neben den einmaligen Projektkosten entstehen laufende Aufwände für Infrastruktur, Lizenzen, Wartung, Support sowie Weiterentwicklungen. Diese Faktoren fließen in den Total Cost of Ownership (TCO) ein und sollten bei der Budgetplanung berücksichtigt werden.
Der SAP S/4HANA TCO betrachtet die Gesamtkosten über den gesamten Lebenszyklus des Systems hinweg. Dazu gehören nicht nur Projektkosten, sondern auch Betrieb, Releasefähigkeit, Wartbarkeit und Innovationsfähigkeit. Eine isolierte Betrachtung der Migrationskosten kann daher zu langfristig höheren Gesamtaufwänden führen.
Unterschiedliche Angebote basieren häufig auf abweichenden Annahmen hinsichtlich Projektumfang, Analysephase, Teststrategie und Risikoplanung. Günstigere Angebote beinhalten teilweise keine tiefgehende Systemanalyse oder kalkulieren Risiken optimistisch. Eine transparente Kostenstruktur und klare Methodik sind entscheidend für eine realistische Budgetplanung.