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SAP Wartungsende 2027: SAP ECC Support & Optionen erklärt

Geschrieben von LeverX Team | 22.01.2026 14:01:24

Was das SAP Wartungsende 2027 für SAP ECC wirklich bedeutet, welche Optionen Unternehmen haben und wie sich jetzt strategischer Handlungsspielraum sichern lässt.

Einleitung: Warum das SAP Wartungsende jetzt strategisch relevant ist

Viele Unternehmen im DACH-Raum betreiben ihre ERP-Landschaften seit Jahren stabil auf Basis von SAP ECC. Die Systeme sind etabliert, Prozesse eingespielt, das Tagesgeschäft läuft zuverlässig. Doch genau hier entsteht ein trügerisches Gefühl von Sicherheit: Stabilität ist nicht gleich Zukunftsfähigkeit.

Mit dem SAP Wartungsende 2027 erreicht diese Stabilität einen klar definierten Endpunkt. Wenn der SAP Support 2027 endet, betrifft das weit mehr als nur die IT-Abteilung. Das SAP ECC Wartungsende wirkt sich direkt auf geschäftskritische Faktoren aus:

  • Sicherheit: Wegfall regulärer Sicherheitsupdates erhöht die Angriffsfläche und das Risiko von Schwachstellen

  • Compliance: Gesetzliche und regulatorische Anforderungen lassen sich nur eingeschränkt oder mit hohem Zusatzaufwand abbilden

  • Innovationsfähigkeit: Moderne Technologien wie Automatisierung, Echtzeit-Analysen oder KI bleiben ungenutzt

  • Kostenkontrolle: Steigende Aufwände durch Sonderlösungen, Eigenentwicklungen oder erweiterte Wartungsmodelle

Damit wird klar: Das Wartungsende ist kein rein technischer Meilenstein, sondern ein strategischer Wendepunkt. Entscheidungen, die heute aufgeschoben werden, führen morgen zu Zeitdruck, höheren Kosten und eingeschränkten Handlungsspielräumen.

Gleichzeitig verändert SAP sein ERP-Portfolio grundlegend. Unter dem Begriff SAP Cloud ERP positioniert SAP SAP S/4HANA als zentrale ERP-Plattform – unabhängig davon, ob Unternehmen sich für eine Public Cloud, Private Cloud oder ein hybrides Betriebsmodell entscheiden. Für viele Organisationen bedeutet das keinen radikalen Systembruch, sondern eine neue Art, ERP standardnah, updatefähig und zukunftssicher zu betreiben.

Spätestens mit dem Wartungsende von SAP ECC wird aus einer IT-Frage eine strategische Management-Entscheidung:
Wie soll die ERP-Landschaft in den kommenden zehn Jahren aussehen – und welche Rolle spielen Cloud, Standardisierung und Innovationsfähigkeit dabei?

Unternehmen, die sich frühzeitig mit einer strukturierten SAP S/4HANA Migration befassen, gewinnen Planungssicherheit und können ihre Zielarchitektur bewusst definieren – statt später unter Druck reagieren zu müssen.

Was bedeutet „SAP Wartungsende“ konkret?

Das SAP ERP Wartungsende wird oft abstrakt wahrgenommen – dabei hat es sehr konkrete Auswirkungen auf den laufenden Betrieb. Mit dem Wartungsende der SAP Business Suite stellt SAP die reguläre Unterstützung für bestehende Systeme schrittweise ein. Das bedeutet nicht, dass SAP ECC von heute auf morgen abgeschaltet wird, wohl aber, dass sich die Rahmenbedingungen grundlegend ändern.

Nach dem Wartungsende erhalten Unternehmen:

  • keine regulären Updates mehr für ihr ERP-System
  • keine neuen gesetzlichen oder steuerlichen Anpassungen im Standard
  • keine proaktive Fehlerbehebung durch SAP
  • keine Weiterentwicklung bestehender Funktionen

Damit verschiebt sich die Verantwortung zunehmend vom Hersteller auf das Unternehmen selbst.

Die wichtigsten Auswirkungen im Überblick

Bereich Nach Wartungsende
Sicherheit Keine regulären Patches, steigendes Risiko durch bekannte und neue Schwachstellen
Compliance Gesetzesänderungen und regulatorische Anforderungen nicht mehr standardmäßig abgedeckt
Innovation Keine neuen Funktionen, keine Nutzung moderner SAP-Technologien
Support Stark eingeschränkt, oft nur noch über Sondervereinbarungen

Besonders kritisch ist dabei die Kombination aus Sicherheits- und Compliance-Risiken. Unternehmen müssen gesetzliche Änderungen – etwa im Steuer-, Finanz- oder Reporting-Umfeld – selbst abbilden oder mit individuellen Erweiterungen reagieren. Das erhöht nicht nur die Komplexität, sondern auch die Abhängigkeit von Eigenentwicklungen und externem Support.

Gleichzeitig steigen die Kosten schleichend: Individuelle Anpassungen, zusätzliche Tests und Sonderlösungen ersetzen den SAP-Standard. Was kurzfristig wie ein Aufschub wirkt, kann sich langfristig als teurer und risikoreicher erweisen als eine geplante Modernisierung der ERP-Landschaft.

Aus diesem Grund betrachten viele Unternehmen das SAP Wartungsende nicht mehr isoliert, sondern als Ausgangspunkt für eine grundsätzliche Bewertung ihrer ERP-Strategie – inklusive der Frage, wie zukunftsfähig das bestehende Systemmodell noch ist und welche Alternativen langfristig mehr Planungssicherheit bieten.

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Unsere SAP-Experten unterstützen Sie dabei, Optionen rund um das SAP Wartungsende realistisch einzuordnen und eine passende Migrationsstrategie zu entwickeln.

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SAP ECC Wartungsende – die offiziellen Termine im Überblick

Rund um das SAP ECC Wartungsende kursieren viele unterschiedliche Informationen. Für Unternehmen ist es jedoch entscheidend, die offiziellen Zeiträume klar zu verstehen und realistisch einzuordnen. Besonders relevant sind dabei die Termine für SAP ECC 6.0 sowie die Möglichkeit einer verlängerten Wartung.

 SAP ECC 6.0: Wartungsende 2027

Das SAP ECC 6.0 Wartungsende ist eindeutig definiert: Die reguläre Mainstream Maintenance endet 2027. Dies betrifft nicht nur einzelne Module, sondern die gesamte SAP Business Suite auf Basis von ECC.

Konkret bedeutet das:

  • Ende der regulären Wartung 2027 für SAP ECC 6.0

  • Keine weiteren funktionalen Weiterentwicklungen

  • Keine neuen gesetzlichen Anpassungen im Standard

  • Kein regulärer Herstellersupport mehr

Unternehmen, die aktuell noch auf SAP ECC 6.0 arbeiten, stehen damit vor einer klaren Entscheidung: Entweder sie planen rechtzeitig den nächsten Schritt – oder sie akzeptieren ab 2027 eingeschränkte Unterstützung und steigende Eigenverantwortung für ihr System.

Erweiterte Wartung bis 2030 – sinnvoll oder Risiko?

Für Unternehmen, die den Umstieg nicht bis 2027 abschließen können, bietet SAP eine erweiterte Wartung für SAP ECC an – häufig auch als Extended Maintenance SAP ECC bezeichnet. Diese Option verlängert den Supportzeitraum bis 2030.

Wichtig ist dabei eine realistische Einordnung:

  • Möglich bis 2030, jedoch nur als Sondermodell

  • Deutlich höhere Wartungskosten im Vergleich zur regulären Wartung

  • Keine Innovationsstrategie: neue Technologien, Funktionen oder Optimierungen bleiben außen vor

  • Begrenzter Mehrwert über die reine Systemstabilisierung hinaus

Die erweiterte Wartung kann sinnvoll sein, um Zeit für Planung, Ressourcenaufbau oder komplexe Vorprojekte zu gewinnen. Als dauerhafte Lösung ist sie jedoch nicht ausgelegt. Viele Unternehmen nutzen sie daher bewusst als Übergangslösung, nicht als Ersatz für eine langfristige ERP-Strategie.

Gerade vor diesem Hintergrund gewinnt eine frühzeitige Auseinandersetzung mit alternativen Zielarchitekturen an Bedeutung – etwa im Rahmen einer strukturierten SAP S/4HANA Migration, die sowohl technische als auch organisatorische Aspekte berücksichtigt.

SAP Support endet 2027 – was passiert, wenn Unternehmen nichts tun?

Wenn der SAP Support 2027 endet, bleibt der operative Betrieb von SAP ECC zunächst oft stabil. Systeme laufen weiter, Anwender arbeiten wie gewohnt, kritische Ausfälle sind selten. Genau darin liegt jedoch das eigentliche Risiko: Die Auswirkungen zeigen sich nicht abrupt, sondern schleichend – und werden häufig erst erkannt, wenn der Handlungsspielraum bereits stark eingeschränkt ist.

Das größte Risiko ist nicht der Systemstillstand – sondern das schleichende Veralten der Prozesse.

Im Detail ergeben sich mehrere kritische Entwicklungen:

  • Sicherheitslücken:
    Ohne regulären SAP-Support werden neu entdeckte Schwachstellen nicht mehr geschlossen. Unternehmen müssen Sicherheitsrisiken selbst bewerten, absichern oder akzeptieren – ein zunehmendes Problem in Zeiten steigender Cyberbedrohungen.

  • Abhängigkeit von Eigenentwicklungen:
    Gesetzliche Anpassungen, Prozessänderungen oder technische Anforderungen lassen sich nur noch über kundenspezifische Erweiterungen abbilden. Das erhöht die Komplexität der Systemlandschaft und bindet interne wie externe Ressourcen dauerhaft.

  • Probleme bei Audits und Zertifizierungen:
    Fehlende Herstellerunterstützung kann bei internen Audits, externen Prüfungen oder Zertifizierungen zu Rückfragen führen – insbesondere in regulierten Branchen oder bei internationalen Anforderungen.

  • Sinkende Wettbewerbsfähigkeit:
    Während andere Unternehmen ihre Prozesse automatisieren, datengetrieben steuern oder KI-gestützte Szenarien nutzen, bleibt das eigene System funktional stehen. Innovation findet außerhalb des ERP statt – oder gar nicht.

Viele Organisationen unterschätzen diesen Effekt, weil er nicht unmittelbar sichtbar ist. Doch mit jedem Jahr nach dem Wartungsende steigt der Abstand zu modernen ERP-Standards. Entscheidungen werden langsamer, Anpassungen teurer, neue Geschäftsmodelle schwerer umsetzbar.

Aus diesem Grund betrachten immer mehr Unternehmen das Jahr 2027 nicht als Enddatum, sondern als klaren Orientierungspunkt, ab dem eine aktive ERP-Strategie notwendig wird – sei es durch Übergangslösungen oder durch eine gezielte Modernisierung der Systemlandschaft.

Möchten Sie klären, welche Optionen sich aus dem SAP Wartungsende für Ihr Unternehmen ergeben? Sprechen Sie mit den LeverX Experten.

Warum SAP S/4HANA die strategische Antwort ist

Vor dem Hintergrund des Wartungsendes stellt sich für viele Unternehmen nicht mehr die Frage ob gehandelt werden muss, sondern wie. SAP S/4HANA wird dabei häufig vorschnell als technisches Upgrade verstanden. In der Praxis ist es jedoch deutlich mehr: eine strategische ERP-Plattform, die Prozesse, Daten und Innovation neu zusammenführt.

Im Unterschied zu SAP ECC wurde S/4HANA konsequent für moderne Geschäftsanforderungen entwickelt. Es bildet die technologische Basis für SAP Cloud ERP und ermöglicht Unternehmen, ihre ERP-Landschaft langfristig zu vereinfachen, zu standardisieren und weiterzuentwickeln.

Im Kern steht SAP S/4HANA für:

  • Echtzeitprozesse: Entscheidungen basieren auf aktuellen Daten – nicht auf zeitverzögerten Reports

  • Automatisierung & KI: Standardisierte Prozesse sind Voraussetzung für intelligente Automatisierung und den Einsatz von KI

  • Clean Core & Cloud-Fähigkeit: Reduzierte Individualentwicklungen, klare Erweiterungslogik und bessere Updatefähigkeit

Damit wird deutlich: Eine Migration von SAP ECC zu SAP S/4HANA ist kein reines IT-Projekt, sondern ein Hebel zur nachhaltigen Modernisierung von Geschäftsprozessen.

Zu den zentralen Vorteilen zählen unter anderem:

  • Echtzeit-Reporting über Finance, Logistik und Produktion hinweg

  • Vereinfachte Datenmodelle, die Komplexität und Redundanzen reduzieren

  • Zukunftssicherheit über 2030 hinaus, unabhängig vom gewählten Betriebsmodell (On-Premises, Hybrid oder Cloud)

Unternehmen, die sich frühzeitig mit einer strukturierten SAP S/4HANA Einführung befassen, können ihre Zielarchitektur bewusst gestalten und schrittweise umsetzen – statt später unter Zeitdruck reagieren zu müssen. Entscheidend ist dabei nicht nur die Technologie, sondern eine klare Migrationsstrategie, die Prozesse, Daten und Organisation gleichermaßen berücksichtigt.

Welche Optionen haben Unternehmen vor dem Wartungsende?

Mit Blick auf das Wartungsende stehen Unternehmen nicht vor einer binären Entscheidung. Vielmehr gibt es mehrere realistische Handlungsoptionen, die sich je nach Ausgangslage, Zeitrahmen und strategischen Zielen unterscheiden. Wichtig ist, diese Optionen bewusst zu vergleichen – nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich und organisatorisch.

Option 1: Weiterbetrieb mit erweiterter Wartung (bis 2030)

Die erweiterte Wartung für SAP ECC ermöglicht es, den bestehenden Betrieb bis 2030 fortzuführen. Diese Option wird häufig gewählt, wenn Zeit für Planung, Ressourcenaufbau oder begleitende Transformationsprojekte benötigt wird.

Vorteile:

  • Kein unmittelbarer Systemwechsel erforderlich
  • Mehr Zeit für strategische Vorbereitung
  • Stabiler Weiterbetrieb bestehender Prozesse

Nachteile:

  • Deutlich höhere Wartungskosten
  • Keine funktionale Weiterentwicklung
  • Zunehmende Abhängigkeit von Eigenentwicklungen

➡️ In der Praxis eignet sich diese Option ausschließlich als temporäre Lösung, nicht als langfristige ERP-Strategie.

Option 2: SAP S/4HANA Migration

Die SAP S/4HANA Migration ist für viele Unternehmen der zentrale strategische Schritt, um das Wartungsende nachhaltig zu adressieren. Dabei stehen unterschiedliche Migrationsansätze zur Verfügung, die sich an Systemkomplexität und Zielbild orientieren.

  • Brownfield:
    Technisch schneller Ansatz, bei dem bestehende Prozesse weitgehend übernommen werden

  • Greenfield:
    Strategisch sauberer Neustart mit konsequenter Prozessharmonisierung

  • Selective:
    Ausgewogener Ansatz, der ausgewählte Prozesse und Daten gezielt übernimmt

Jeder Ansatz hat seine Berechtigung – entscheidend ist die Passung zur individuellen Ausgangslage. Eine fundierte Analyse ist daher wichtiger als die Wahl eines „Standardwegs“.

Option 3: Prozess- und Systemmodernisierung mit Clean Core

Unabhängig vom gewählten Migrationsansatz gewinnt das Clean-Core-Prinzip zunehmend an Bedeutung. Ziel ist es, den ERP-Kern möglichst standardnah zu halten und Erweiterungen klar zu strukturieren – etwa über definierte Erweiterungspunkte oder Plattformen wie SAP BTP.

Für Unternehmen bedeutet das:

  • Weniger technische Schulden
  • Bessere Update- und Cloud-Fähigkeit
  • Nachhaltige Reduktion von Komplexität

Gerade bei komplexen SAP-Landschaften ist eine Kombination aus Migration und gezielter Prozessmodernisierung oft der effektivste Weg, um langfristige Stabilität und Innovationsfähigkeit sicherzustellen.

Typische Fragen von IT- und Fachbereichen (FAQ)

Diese Fragen stellen sich viele Unternehmen im Zusammenhang mit dem SAP Wartungsende. Eine klare Einordnung hilft, Unsicherheiten abzubauen und fundierte Entscheidungen zu treffen.

❓ Wann endet die Wartung von SAP ECC endgültig?

Die reguläre Wartung für SAP ECC 6.0 endet 2027. Danach stellt SAP keinen Mainstream Support mehr bereit.
Unternehmen haben die Möglichkeit, eine erweiterte Wartung bis 2030 in Anspruch zu nehmen. Diese ist jedoch kostenintensiver und nicht als dauerhafte Lösung konzipiert, sondern als zeitlich begrenzte Übergangsoption.

❓ Ist die erweiterte Wartung für SAP ECC sinnvoll?

Die erweiterte Wartung für SAP ECC kann sinnvoll sein, wenn zusätzliche Zeit für Planung oder Vorbereitung benötigt wird. Sie eignet sich insbesondere dann, wenn komplexe Systemlandschaften oder organisatorische Abhängigkeiten berücksichtigt werden müssen.

Als langfristige Strategie ist sie jedoch nicht geeignet, da sie:

  • keine funktionale Weiterentwicklung ermöglicht
  • keine Innovationspotenziale erschließt
  • steigende Betriebskosten verursacht

❓ Wie lange dauert eine SAP S/4HANA Migration?

Die Dauer einer SAP S/4HANA Migration hängt stark von der Ausgangslage ab – insbesondere von Systemkomplexität, Datenvolumen und gewählter Migrationsstrategie. In der Praxis liegt der Zeitrahmen häufig zwischen 6 und 18 Monaten.

Eine frühzeitige Analyse und klare Zieldefinition sind entscheidend, um Aufwand, Risiken und Zeit realistisch zu planen.

❓ Ist eine Migration auch ohne Big Bang möglich?

Ja. Eine Migration muss nicht zwingend als „Big Bang“ erfolgen. Viele Unternehmen entscheiden sich für phasenweise oder selektive Ansätze, bei denen Prozesse, Module oder Gesellschaften schrittweise migriert werden.

Diese Vorgehensweise reduziert Risiken und ermöglicht es, Erfahrungen frühzeitig zu sammeln – insbesondere bei komplexen oder international verteilten Systemlandschaften.

Wie LeverX Unternehmen beim Übergang von SAP ECC zu S/4HANA unterstützt

Der Übergang vom bestehenden SAP ECC-System zu SAP S/4HANA ist für viele Unternehmen ein komplexes Vorhaben – technisch, organisatorisch und strategisch. Entscheidend ist dabei nicht nur die Wahl der Zielplattform, sondern ein strukturiertes Vorgehen, das Risiken reduziert und den laufenden Betrieb absichert.

LeverX begleitet Unternehmen entlang des gesamten Transformationsprozesses – von der ersten Einordnung des Wartungsendes bis zur erfolgreichen Umsetzung einer nachhaltigen Zielarchitektur. Der Fokus liegt dabei nicht auf einem „One-size-fits-all“-Ansatz, sondern auf einer realistischen Bewertung der individuellen Ausgangslage.

Typische Schwerpunkte in der Zusammenarbeit sind:

  • Strukturierte Standortbestimmung:
    Analyse der bestehenden SAP ECC-Landschaft, Identifikation technischer und prozessualer Abhängigkeiten sowie Bewertung möglicher Migrationspfade.

  • Passende Migrationsstrategie:
    Unterstützung bei der Entscheidung zwischen Brownfield-, Greenfield- oder Selective-Ansatz – abgestimmt auf Zeitrahmen, Ressourcen und Geschäftsziele.

  • Risikominimierung und Planungssicherheit:
    Klare Roadmaps, transparente Aufwandsabschätzungen und schrittweise Umsetzung statt kurzfristiger Notlösungen.

  • Ausrichtung auf Clean Core & Zukunftsfähigkeit:
    Reduzierung technischer Schulden, saubere Erweiterungslogik und Vorbereitung auf Cloud- und Innovationsszenarien.

Gerade im Kontext des SAP Wartungsendes zeigt sich, dass erfolgreiche Transformationsprojekte weniger von der Technologie selbst abhängen als von einer klaren Zieldefinition und realistischen Planung. Unternehmen, die frühzeitig handeln, behalten die Kontrolle über Zeit, Budget und strategische Optionen.

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Fazit: SAP Wartungsende als Chance – nicht als Zwang

Das SAP Wartungsende 2027 markiert keinen abrupten Systembruch, sondern einen klaren strategischen Wendepunkt. Unternehmen können ihre bestehenden SAP ECC-Systeme zwar weiterhin betreiben, doch die Rahmenbedingungen ändern sich spürbar: steigende Risiken, wachsender Eigenaufwand und begrenzte Innovationsmöglichkeiten.

Entscheidend ist daher nicht, wie lange ein System noch läuft, sondern wie zukunftsfähig es bleibt. Wer das Wartungsende ausschließlich als technisches Thema betrachtet, verschenkt wertvollen Handlungsspielraum. Wer es hingegen als Anlass nutzt, Prozesse, Architektur und Zielbild neu zu bewerten, schafft die Grundlage für langfristige Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit.

SAP S/4HANA – als Kern von SAP Cloud ERP – eröffnet Unternehmen die Möglichkeit, ihre ERP-Landschaft schrittweise zu modernisieren, Standards zu stärken und Innovation gezielt zu integrieren. Dabei geht es nicht um Geschwindigkeit um jeden Preis, sondern um eine klare, realistische Roadmap, die zum Unternehmen passt.